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Dienstag, 29. März 2016

ALDE Warmwasserheizung im Wohnmobil - im Wintereinsatz

Wieder ist das Wohnmobil rasch gepackt und es soll in den Süden gehen. Per App auf dem Smartphone noch rasch die Wohnmobilheizung hochgedreht, damit die Möbel durchwärmen. 

ALDE Heizung - App
Unser Heizungsverhalten im Winter:

Das WoMo hat eine Warmwasserheizung, genau wie im Steinhaus auch. Der Heizkessel wird entweder mit Landstrom oder unterwegs mit Gas beheizt, das entweder aus einem 120 - Liter Gastank kommt, oder aus zwei 27 - Liter - Standard - Alugasflaschen. Nach Adam - Riese hat der Gastank also circa 4 Gasflaschen Inhalt - das reicht bei unserem Alkovenmobil im Winter dann für mindestens 4 Wochen, praktisch eher 6 bis 8 Wochen.

Der Gastank kann an jeder Tankstelle mit LPG befüllt werden, was sehr bequem und auch etwa 30 % günstiger als eine Gasflaschenfüllung ist. Im Winter möchten wir einen hohen Propan-Anteil und wenig Butan im LPG haben, deswegen tanken wir bevorzugt an Hoyer Tankstellen (ganzjährig mind. 80 % Propan - Anteil). Butan verdampft im Winter wegen der kalten Temperaturen (Gastank hängt aussen unter Fahrzeugrahmen) nicht gut und bleibt im Tank zurück. Irgendwann ist dann der Tank voll und trotzdem kommt kein Gas mehr raus - dann hat sich der Butan - Anteil im Tank auf nahe 100 % aufgesättigt (die Lösung ist dann, das Auto in eine beheizte Halle zu fahren, wo sich Butan vergast und abgelassen werden kann).

Die Warmwasserheizung macht angenehme Wärme (nicht so trockene Luft), braucht aber drei bis viermal länger als eine Heißluftheizung, um die Luft im WoMo zu erwärmen. Dafür sind dann aber auch die Möbel und der Boden warm, nicht nur die Luft.

Die Heizung kann, wie heute Standard, thermostatisch mit Nachtabsenkung und Wochenprogramm betrieben werden. Wenn das Fahrzeug daheim abgestellt ist, fahre ich die Temperatur auf rund 12 Grad herunter, ganz ohne Warmwasserbereitung, mit der Elektropatrone. Da unser WoMo stets abfahrbereit sein soll, sind bei mir die Wassertanks und -leitungen stets gefüllt --> deshalb halte ich die Temperatur so hoch. Und sollte die Heizung / der Strom mal ausfallen, so sendet die ALDE mit der Smartcontrol per SMS Warnungen auf mein Handy, sobald die Warntemperatur (bei mir 8 Grad) unterschritten wird. Es gibt WoMo - Kollegen, die mit der Wintertemperatur auf 3 Grad heruntergehen, um Kosten zu sparen - das traue ich mich wegen des Risikos bei Frostschaden nach Heizungsausfall nicht.

Etwa ein bis zwei Tage vor Abfahrt fahre ich die Innentemperatur via App auf rund 18 Grad, das Warmwasser und die Temperatur auf 21 Grad heize ich dann nach der Abfahrt mit dem Wärmetauscher zum Motor. Dabei wird einfach heißes Motorkühlwasser zum aufheizen der ALDE genutzt, kostenfrei und entlastend für die Motorkühlung.

Ab in den Süden - Wintercampen bei den Hermannsdorfer Werkstätten /Glonn

Auf geht es in den Süden . . .

Unsere Reise führt uns nun wieder in die Gegend um München nach Glonn zu den Hermannsdorfer Werkstätten,


Willkommen im Süden
ich hatte schon über diese ungewöhnliche Location berichtet. Mit einem Landhuhndarlehen unterstütze ich seit einem Jahr hier die Aufzucht männlicher Küken, die ansonsten (geht ja gerade wieder durch die Presse) gleich nach Geburt - wegen langsamen Wachstums und da sie keine Eier legen - gekeult werden. Und so schaue ich mir gleich doch mal "meine" Jungs an, die hier frei laufend leben dürfen.
"meine" Jungs
Hintergrund der Wahl dieses Standortes ist, dass Wohnmobilfahrer hier willkommen sind; Einkehr in die Gastwirtschaft oder Einkauf im Hofladen wird erwartet, dass machen wir auch sehr gerne. Der Platz ist sehr ruhig, wir mögen die Aussicht und die Nähe zu München, wo wir geschäftlich in der Innenstadt Termine haben.
Mit Glonn als Basis nehmen wir Termin ein München und Umgebung war - so läßt sich Winter gut aushalten. Zum ersten Mal testen wir die Kaffeerösterei, das Personal dort war super freundlich und hat gut beraten. 

Kaffeerösterei
Die Kaffees sind recht dunkel geröstet, wie bei der Nähe zu Italien zu erwarten war. Mein Geschmack geht eher in Richtung skandinavische, hellere Röstungen, doch Spass hat die kräftige Erfahrung hier allemal.

Mittwoch, 17. Februar 2016

Arbeiten in Leipzig - die Querstrasse freut sich auf Besucher

Wieder durfte ich ins schöne Leipzig reisen, Donnerstagabend noch rasch alles verstaut und schwups - um 22:20 Uhr in Leipzig auf dem Parkplatz in der Querstraße einchecken.

Leipzig Querstrasse

Diesen sehr zentrumsnahen Platz ohne jede Infrastruktur für 20 Euro am Tag nutze ich gern, da alles in der Innenstadt fußläufig ist. Und da einer meiner Termine am Freitag im Penta-Hotel, keine 200 m vom Platz entfernt, stattfand, kam es natürlich besonders bequem.
Leipzig City
Mit der recht neu eröffneten, wohl mit einer Milliarde Euro Baukosten nicht ganz preiswerten U-Bahn fuhr ich am Samstag zum nächsten Termin - das Bahnfahren macht immer wieder Vergnügen.

Leipzig Subway

Direkt am Marktplatz am alten Rathaus (10 Minuten Fußweg zum Stellplatz) einsteigen und ganz bequem abfahren, die 3 Stationen sind dabei ganz gut anzuschauen (wenn auch kein Vergleich zur Schönheit der U-Bahn-Stationen von Lissabon oder Moskau).

Soltau - Truckers Paradise
Der Sonntag wurde mit einer Fahrt zum WoMo-Händler in den Norden von Hamburg verbracht, dort gab es wieder einige Sachen zum Nachbessern, in der Hansestadt gab es eine Ganztagesfortbildung und einen schönen Kundentermin. Ganz flugs mit Overnight in Soltau gings mit dem WoMo nach Hause.

Freitag, 30. Oktober 2015

One Lovely Blog Award - 7 Fakten

Heute morgen, nichts ahnend mit dem iPad Feedly gestartet und OH SCHRECK - da haben mich Selena und Marc von Whatabus für den Lovely Blog Award nominiert, vielen Dank für die Ehre. Wobei ich mich natürlich frage, ob das so wirklich eine echte Ehre für mich ist. Denn so richtig gerne schreibe ich nicht über mich selbst. 

Aber eine Herausforderung ist es mal auf jeden Fall - also Attacke, ich nehme den Award an und schreibe gleich munter los.


Das sind die Regeln des One Lovely Blog Awards


  • Bedanke Dich bei der Person, die Dich nominiert hat und verlinke sie in Deinem Post
  • Liste die Regeln auf
  • Veröffentliche sieben Fakten über dich/euch
  • Nominiere weitere Blogger und teile ihnen das mit

7 Fakten über mich

Unterwegs

Unterwegs sein macht mir Freude und gibt mir gute Energie, der Rolling - Teil im Blogtitel RollingOffice steht dafür. Neue Länder und Orte wie auch die Wiederkehr an schöne Stellen sind mir eine Lust. Ich schaue gerne Reiseberichte im guten, alten linearen Fernsehen und ich genieße Reiseblogs. Und mich zieht es oft ans Wasser, zum Schiffe schauen und Küstenstimmung genießen. Bin halt ein Küstenfan, 

bestimmt haben mir deshalb Island und Schottland so super gefallen.  
Meine 2014er Zahlen . . .
  • ich war in 9 Ländern unterwegs
  • in einem Land war ich zum ersten Mal in meinem Leben
  • 14 Nächte habe ich mein Haupt in einem Hotelzimmer zum Schlafen gebettet
  • die Hotels waren in 4 Städten gelegen
  • auf Schiffen habe ich mich 7 Nächte über 2 Meere schaukeln lassen
  • 1 Nacht im luftigen Dachzelt verbracht
  • und in drei Wohnmobilen rund 150 Nächte geruht. 
  • Auf mehr Fahrten als ich zählen kann bin ich mit PKW, Motorroller, Segway & WoMo rund 50.000 km auf 2 Kontinenten gefahren.

Arbeit

Auch der Office - Part meines Daseins ist schön - gerade der Kontakt mit Machern und Gestaltern, mit Unternehmern die das Leben mit beiden Händen anpackenund für sich und ihr Team gestalten ist mir wichtig. Durch meinen Beruf als Steuerberater
darf ich öfter Begleiter und Mitgestalter von Unternehmensentwürfen sein. Wenn diese Pläne dann zumeist erfolgreich sind, ist dies ein Fest. Der Umgang mit Menschen ist mir dabei das wichtigste.


Lesen

Schon solange ich mich erinnere bin ich eine Leseratte. Ein Buch pro Woche ist keine Seltenheit und ich gehe gern mit den Figuren des Buches durch die Handlung und an die Orte, die der Autor beschreibt. Ob der tragische Gabriel Allon im Dienste des Mossad oder der knorrige Carl Moerck bei der Kripo - sie fesseln mich und nehmen mich an die Hand ins Abenteuer. Wenn dann die Bücher noch von Orten handeln die ich kenne, ist es umso intensiver - deshalb gehören auch Reiseberichte in mein Bücherregal. Daniel Silva, Adler Olsen und Lee Child sind mein liebsten Actionautoren.


Standard

Immer größer, immer höher, immer teurer - das brauche ich nicht so oft. Statt in den Sternetempel der Gastronomie ist mir seit Jahren gute Hausmannskost lieber, die aus frischen Zutaten gemacht und freundlich serviert wird. Auch bei Hotels mag ich eher  kleine familiengeführte Häuser als große Ketten. Und bei der Buchung gehe ich auch gern nach der guten HRS - Kundenzufriedenheitsbewertung (am liebsten 9 Punkte - Hotels). Aber dem Zelt bin ich entwachsen - ein beheiztes komfortables Wohnmobil
muss es schon sein. Bei Flügen habe ich nichts gegen ein Upgrade in die Business-Class (klappt bei mir leider nur selten) und im Hotel schätze ich den schönen Ausblick. Komfortabler Minimalismus ist mein Stil.


Bestimmt

Selbstbestimmt lebe ich - und möchte es auch noch lange tun. Seit dem 21ten Lebensjahr bin ich Unternehmer, seit dem 23ten Arbeitgeber. Meine nur wenige Monate anhaltende Beschäftigung bei einem großen Softwareanbieter in Bayern hatten zur Folge, dass ich nie in großen Unternehmenstrukturen arbeiten wollte und will. Als froher Chef von 10 Mitarbeitern freue mich über jeden Selbständigen, der auch heute den Mut und die Lust dazu hat. Kompromisse im Beruf gehören ganz natürlich dazu, im Privaten versuche ich sie so gut es geht zu vermeiden. Lieber in die eine oder ganz in die andere Richtung gehen statt den Mittelweg - das ist mein Ding. Oft unbequem, führt aber bei mir auch zu Lerneffekten und spannenden Bekanntschaften .


Technik

Mit Computer und Software begann mein Unternehmertum, auch heute ist mein aktueller Beruf Steuerberater stark von EDV bestimmt. Die Nutzung von Cloudcomputing (auch Cloudmusik), Smartphone und Tablet macht mir auch privat Vergnügen, die Bildbearbeitung auf dem MacPro in Lightroom und mit VSCO und Snapseed auf dem iPhone sind Teil davon. Wenn und solange die Balance stimmt und die Zeit vor dem Bildschirm nicht ausufert. Nur wenn die Technik mal wieder durch Ausfälle meine Pläne zum scheitern bringt, dann geht mir auch der Spass daran vorübergehend flöten. Ich bin seit über 33 Jahren bekennender Apple-Fan, mein erster war ein Apple II europlus.



Träume

Da komme ich wieder auf das Reisen zurück, mit dem die Liste hier beginnt. Mal eine wahre Grand Tour machen, vielleicht die Panamericana von Alaska nach Feuerland oder die Naturwunder und Städte Nordamerikas sehen dürfen, auch die Seidenstrasse von Berlin bis kurz vor Japan fahren - das ist schon ganz grosses Kopfkino für mich. Aber auch die Nordsee 

und die Alpen
machen glücklich - in Europa finde ich stets viele traumhafte Stellen.




So, jetzt will ich auch Sachen über andere Blogger wissen – deshalb nominiere ich:


Ede und Sten - unterwegs in Asien 

Markus von reisezaepfchen - zur Zeit in Portugal

Peter von Flashpackerontour - gerade in Katalonien


Falls ihr schon mal nominiert wurdet oder einfach keine Zeit bzw. Lust zu antworten habt, dürft ihr natürlich gerne aussetzen!

Mittwoch, 3. Juni 2015

Arbeiten in Bad Kissingen - Stellplatz an der Therme HeiligenfelderAllee 16

Auf dem Weg in den Süden machte die einsetzende Müdigkeit einen Stop in Bad Kissingen sinnvoll. Am Stellplatz an der Therme Kissalis standen zwar schon viele Wohnmobile, doch dank der starken Schräge einiger Teile des Platzes gab es noch freie Fläche für mich. (Exkurs: WoMos stehen gern recht grade, damit man schlafen kann und das Wasser in die Abläufe kommt. Das geht mit Auffahrkeilen ganz gut, mit einer Hubstützenanlage noch komfortabler).

Es gehen bei Bedarf mehr als die offiziellen 18 WoMos auf den Stellplatz, der Stromanschluss für acht Stunden kostet einen Euro, Frischwasser auch einen Euro. Mit rund 11 Euro ist der Platz nicht ganz günstig, aber ruhig gelegen, da die WoMo-Fläche im hintersten Teil des PKW Parkplatzes ist.



Bad Kissingen kenne ich von einigen Besuchen, ein nettes Städtchen mit guten Einkehrmöglichkeiten und einmal im Jahr das Mekka der Offroader bei der im Juni (dieses Wochenende) stattfindenden Abenteuer Allrad. Auch die Therme ist einen Besuch wert, zumal sie auch ein akustisch separates Ruhebecken hat.

Montag, 15. Dezember 2014

Technical Sidenote: Details zur Ausrüstung des neuen Phoenix A 8600 BMRSL

Hier einige Bilder der Besonderheiten . . .

Das OmniVue-Set besteht aus 4 Kameras, eine für jede Fahrzeugseite. Per Software werden diese 4 Bilder stets zu einem Birdseye-View zusammengerechnet, also ein Bild wie von einer über dem WoMo fliegenden Drohne aufgenommen.

Im Normalbetrieb ist auf der linken Monitorseite der Blick von oben, rechts daneben der Rückspiegelblick. Setzt man den Blinker, so wird der Rückspiegelblick automatisch durch das Bild der Kamera ersetzt, in deren Richtung man den Blinker setzte - dies kann Abbiegevorgänge erleichtern. Ist der Blinker wieder aus, so erscheint wieder das Standard-Bild. Diese Ansicht kann jederzeit auch manuell umgeschaltet werden, was ich aber nie nutzte. (Das Bild des WoMos von oben entspricht nicht der Realität und ist nur eine Schablone). Die Kameras sind recht klein, sie fallen kaum auf. 

Das System ist konfigurierbar was den Seitenabstand angeht, bei mir wurde knapp 25 cm Luft kalibriert - ich habe also stets rund 25 cm mehr Luft, als der Birdseye View zeigt, dies könnte auch null cm sein, ganz nach Wunsch. Die Nachtsicht ist erträglich (nicht zuviel Luminanz- und Farbrauschen), ich habe Kameras ohne Infrarot-LEDs gewählt. Etwas nachteilig ist der extreme Weitwinkel bei der Rückspiegelsicht - auch ein LKW wird erst ab ca. 20 m Abstand sichtbar, bei mehr Abstand ist er zu klein dargestellt. Auch haben die Kameras einen kleinen toten Winkel an den Ecken, ein Fußgänger hat an diesen Punkten nur Füße und der Körper verschwindet für eine Sekunde.
Zusätzlich zu diesem System habe ich je eine weitere Kamera, die über den höchsten Punkt des WoMos auf dem Alkoven nach vorn (passe ich unter diesem Baum durch) und unter dem Fahrzeug auf das Ablassrohr schaut an den Monitor anschließen lassen, sie werden auf Knopfdruck seitlich am Monitor aktiviert und haben ansonsten nichts mit dem OmniVue-System zu tun. 


OmniVue360 - look all around

Birdseye View links und Rückspiegel rechts

wer entdeckt die Seitenkamera ?


Seitenkamera rechts oben von Aufbautür

Frontkamera ist unter Scheibenwischerarm

und die Heckkamera unter dem Vogel

Im Netz hatte ich eine Schlauchrollenlösung (von Fritz Berger) gelesen, die mir sehr gut gefiel. Nur das Aufwickeln des Schlauches von Hand erschien im Doppelboden als nicht ganz so leicht. Als in einem Hersteller-Forum dann zum entsprechenden Thema die Gardena-Automatik-Aufzugrolle erwähnte, ging ich im Netz auf die Suche nach diesem Auslaufartikel. Auf Amazon Marketplace konnte ich bei einem französchischen Händler für 80 Euronen noch eine ergattern.


Schlauchrolle Gardena

Nachteil: Kein Lebensmittel-Schlauch
Vorteil: Automatikeinzug

Da ich meistens mit meinem 3 m - Schlauchstück, dass ich im Gasfach gut belüftet aufbewahre, tanke, kommt die Rolle nur sehr selten zum Einsatz.


Aussendusche

Ebenfalls gern genommen, habe ich mich auch für die Umwandlung der Außendusche (-brause) in einen Schauchanschluß entschieden. Damit können verschmutzte Schuhe usw. rasch gereinigt werden usw. Die serienmäßige Platzierung des Blechs für die Brausearmatur empfand ich als unnötig platzschluckend, deshalb ummontiert auf hinten und oben.

Heckgaragennutzung - ohne Bohrung, flexibel und für zwei Segways
Die Aufteilung und Nutzung der Heckgaragen der WoMos hat eine gewisse Unendlichkeit der Vielfalt, ganz nach Nutzungsvorlieben der Bewohner. Aus den Erfahrungen eines recht aufwendigen Garagenausbaus des vorigen Wohnmobils (Flair mit extrem geräumiger Garagengröße) bin ich diesmal den gegenteiligen Weg gegangen und habe einen minimalen Ausbau gewählt. Dank Sonderbau ist unsere Phoenixgarage länger als Standard.

Meine Parameter waren:

- es sind zwei Segways (Personal Transporter iE2) gesichert zu verstauen, mit wirklich schnellem entladen und verstauen,
- ein Honda Stromgenerator EU20i ist unterzubringen, der bei Zugriff Wirbelsäulen-schonend entnommen werden kann,
- mein kleiner Webergrill Q200 hat eine gute Ablage zu finden, welche bequem zu nutzen ist,
- zwei Campingstühle, zwei Hocker und einen Tisch möchte ich ebenso im schnellen Zugriff haben,
- toter Raum hinter den Segways soll mit Rakoboxen genutzt werden, für Dinge, die ich selten im Zugriff benötige.



Das ganze sollte ohne Verschraubung und mit moderatem Aufwand erfolgen. Die Aufbewahrung der Segways soll ohne Werkzeug entnehmbar sein, falls ein Roller etc. anstelle der Segways on tour gehen soll.


Heckgarage - Generator-Seite

Heckgarage - Segway-Seite

Segway-Rampe (faltbar)


Zwei Schrauben für Teile des Grillhalters in die Hecksitzgruppe waren unumgänglich, alles andere ist verspannt oder ruht auf Gummipuffern. Die Gesamtkosten inkl. Montage und Rampe lagen bei 950 Euro zzgl. Umsatzsteuer, dabei ist auch ein Teil 'Erfinderlohn' enthalten. Drei Spannleisten - eine an der Heckwand oben - dienen als Aufnahme für Spannösen (Klicksystem), an denen auch Kleiderbügel für Winterjacke usw. Aufnahme finden.

Zu den Segways: Aus gesundheitlichen Gründen kommt Fahrrad für uns leider nicht mehr in Frage, daher das ausweichen auf Segways. Diese fahren im Gassi-Modus mit bis zu 3 km/h die Rampe hoch oder herunter, stehen dann jeweils zwischen zwei passigen Querstangen und werden mit einem Spanngurt gesichert. Wegen des erheblichen Eigengewichtes 55 kg stehen diese dann recht satt, ohne weitere Quersicherung. Das gesamte Rohrgestänge für die Segways ruht auf Gummipuffern auf dem Aluboden, direkt an der vorderen Wand der Garage.

Die Lenkstange muß wegen der begrenzten Höhe der Heckgarage entnommen werden (zu lösen mit einer Rändelschraube), ich lagere sie in einer Spanngurtschlaufe an der Heckwand. Die Entnahme eines Segway dauert keine 2 Minuten inkl. Montage der Lenkstange (eine liegende Aufbewahrung der Segways mit montierter Lenkstange in der Garage ist kaum machbar, weil diese sich stets aufrichten, sobald sie angetrieben sind, also auch im Gassi-Modus).

Segways sind seit 2001 im Verkauf, in D-Land seit 2009 gesetzlich als elektrische Mobilitätshilfe geregelt, als Mofa zu versichern, mit Mofa-Führerschein (also ab 16. Lebensjahr) zu fahren. Bei 20 km/h wird abgeregelt, die Reichweite soll 38 km betragen, geladen wird mit normalem Kaltgerätekabel (wie beim PC) an 230V-Haushaltssteckdose ca. 9 h für Volladung (Steckdoese 230 V in Heckgarage vorhanden). Fußgängerzonen dürfen nicht befahren werden, Einbahnstrassen gegen die Richtung befahren werden, wenn dies für Radfahrer erlaubt ist, es besteht keine Helmpflicht.

Bisher sind nach etwas mehr als 100 km meine Erfahrungen mit Fußgängern außerordentlich positiv, weil der Segway bei Alt und Jung Begeisterung auslöst und sehr positiv besetzt erscheint. Die 20 km/h sind für Radfahrer eher langsam, für Fußgänger eher schnell. Weil der Segway nur über die Reifenflanken gefedert ist, geht Kopfsteinpflaster auf die Gelenke, da helfen Joya-Schuhe mit Luftpolster in der Sohle ganz gut. Man benötigt zumeist keine 5 min, um einen Segway mit Einweisung fahren zu können. Und es macht eindeutig Freude so ein 'Raumschiff für Fußgänger' zu fahren.
Einbruchschutz Seitz Fenster - Edelstahlschiene
Der Diplom-Ingenieur Dietmar Hentschel (Homepage womo-sicherheit.de) fertigt ein  Produkt, eine Edelstahlschiene, welche auf das untere Ende der Seitzfenster aufgeschraubt wird und so Schutz bieten soll. Dietmar aus Paderborn, der selbst Wohnmobilist ist, hatte in Frankreich einen Einbruch (keinen Raub oder Überfall), der seine liebe Frau sehr verstört hat ('Urlaub sofort abbrechen, ich fühle mich im WoMo nicht mehr sicher'). Um künftig nicht etwa alleine in WoMo-Urlaub fahren zu müssen, erfand Dietmar die Lösung mit den Schienen.


Seitz-Fenster mit Edelstahlschiene
Mir gefiel seine Lösung so gut, dass ich auf ein Sonder-Angebot einstieg (10 % Sondernachlass und kostenfreie Sofortmontage) - ich reihte mich in die Warteschlange hinter Matthias ein. Der Preis für alle meine Fenster (immerhin 7 Stück) liegt bei rund 500 Euro inkl. USt. Die Montage erfordert Bohrungen in den Nicht-Thermopene-Rand der Fenster, um die Schienen zu fixieren, und auch Bohrungen in den Fensterrahmen, damit die Rändelschrauben das Fenster in Stellung zu fixieren können. Die Montage dauert für 7 Fenster etwa 1:30 h. Die notwendigen Bohrer werden von Dietmar mitgeliefert.


Seitz-Fenster mit Schiene von Womo-Sicherheit

Ganz subjektive Beurteilung durch mich als technischen Laien . . .
Vorteile des Systems:
- Freie Sicht aus dem Fenster bleibt unverändert (für mich entscheidend)
- Das System muß trotz Montage nicht benutzt werden (fühle ich mich sicher, dann bleiben die Rändelschrauben weg - Fenster bedient sich dann wie zuvor ohne Sicherung)
- Edelstahlschiene bleibt optisch sehr dezent, beeinträchtigt die Ansicht des WoMo's kaum (möchte nicht, dass mein WoMo wie ein Gefangenentransporter aussieht). Trotzdem von außen für böse Buben sichtbar.
- Preislich akzeptabel

Nachteile der Edelstahlschienen in jetziger Version:
- Die Falz der Schiene ist für die breiteren Seitzfenster (125 cm und 145 cm, bei mir im Heck) etwa 1 bis 2 mm zu flach, dass heißt, die Schiene schrappt am Rahmen beim Öffnen und Schließen. (kostenfreie Nachlieferung und -montage wurden mir zugesagt, da ist Dietmar super kulant). Die kommenden Versionen sollen alle die angepasste Falz haben, dann dürfte dieses Problem der Vergangenheit angehören.
- Die Edelstahlschiene bildet eine Wärmebrücke (quasi Kältebrücke), so dass Wasser im Inneren kondensiert. Im Schlafbereich (Alkoven) hat dies zur Folge, dass durch die Feuchtigkeit die stramm sitzenden Rändelschrauben nicht mehr zu öffnen sind - die Finger rutschen ab. Lösung = Rändelschrauben trocken wischen, dann gehts.
- Beim aufschrauben der Rändelschraube ist der Schraubenweg von 'weit genug' bis 'Schraube fällt raus' recht kurz - da muss man konzentriert aufschrauben, damit einem die Schraube nicht rausfällt. Die verwendete Einschlagmutter ist einfach etwas kurz.

Ob eine solche Fenstersicherung sinnvoll ist, darf jeder selbst entscheiden. Der denkbare Einwand, unsere Fenster lägen so hoch, dass ein Einstieg unmöglich sei, greift bei 2 Tätern dank der Räuberleiter nicht. So geschehen in Marokko, während die Eigentümer vor dem Mobil saßen -> 2 Jungs kletterten auf der Rückseite ins Fenster und räumten aus.


Alkoven - Kleiderschrank unter Fußende der Betten

hier meine Variation der Befüllung des Freiraumes im unteren Teil des Schranks:



Schubladen


Unterseite Schubladen
Es sind einfach Schubladen in ausreichend hohem Abstand verbaut und bewußt unten noch etwas freier Raum gelassen worden. Dort bringen wir sperriges unter, Schuhe oder gebrauchte Wäsche.  

Zusätzlich zur Serienhupe wurden Jumbo-Drucklufthörner auf das Dach verbaut. Diese laufen über die Fahrzeugdruckluft, also ohne zusätzlichen Kompressor. Die Serienhupe ist noch vorhanden, mit Umschalter im Cockpit. Es ist dabei eine Druckleitung zu den Hörnern zu legen. Habe hier die Erfahrung gemacht, dass es sehr wichtig ist, das Steuerventil so dicht als möglich zu den Hörnern zu montieren, damit die Leistung der Hörner laut und rasch erfolgt. Falls das Ventil direkt an Druckspeicher (also 5 m oder mehr von Hörnern entfernt ) montiert wird, wimmern die Hörner nur leise und mit großer Verzögerung, wie ein Asthma-kranker Trompeter eben.

Sonntag, 16. November 2014

Technical Sidenote: Ausrüstung des neuen Wohnmobils von Phoenix, ein A 8600 BMRSL

Seit einigen Monaten nutzen wir nun das neue Wohnmobil. Es ist ein Alkoven, also ein Nasenbär, in welchem man über dem Fahrerhaus schläft. Die Fahrzeugbasis ist ein MAN LKW Chassis, genauer ein kleiner MAN TGL 8.220.

Fahrgestell MAN TGL
 Zulässiges Gesamtgewicht: 8.800 kg
 220 PS (162 kW) - 4 Zylinder - Hubraum 4,6 Liter
 Dieselverbrauch: 17,3 Liter /100km lt. Bordcomputer - 180 l Tankvolumen
 Umweltplakette: 4 (Grün) bei Schadstoffklasse Euro VI
 Länge: 8.530 mm
 Breite: 2.450 mm
 Höhe: 3.630 mm
 Radstand: 4.500 mm
 automatisiertes 6-Gang-Getriebe
 Farbe: Fahrerhaus und Aufbau silber
 Alu-Felgen, Servolenkung, Tempomat, Bremsomat
 verstärkte Motorbremse, ABS + ESP
 Klimaanlage Fahrerhaus, Zentralverriegelung
 Hubstützenanlage Fa. E&P / mit großen Tellern
 Luftfederung für Hinterachse
 Heck-Stoßstange 700 mm ausziehbar und mit 200 KG belastbar
 Kamerasystem Omnivue 360 mit Birds Eye View aus 4 Kameras
 zusätzliche Kameras mit Blick über Alkoven und über Wasserablaßrohr
 Komfort-Schwingsitze mit Lendenwirbelstützen, Sitzheizung und Sitzlüftung, luftgefedert
Nasenbär



Aufbau Phoenix Alkoven

 Heck-Rundsitzgruppe mit Lederpolster
 Alkovenerhöhung 150 mm
 Sonderbau: Fahrzeug wurde 530 mm länger  gebaut, dadurch mehr Sitzfläche im Heckbereich, längere Küche und größere Heckgarage

 Garagentür Fahrer- und Beifahrerseite 1.300 x 1.300 mm
 Außenmarkise 5,50 Meter, auf Dach montiert
 Außendusche

Energieversorgung
 3 Gel-Bordbatterien à 210 Ampere von Exide
 Solaranlage mit 4 Solarmodulen = 440 W Peak
 Wechselrichter 3000 Watt Sinus

 Wechselrichter 300 Watt Sinus für TV und AirPlay
 Gastank 120 l (= ca. 4 1/2 Gasflaschen a 11 kg) unterflur
 Gasversorgung: 2 x 11 kg - Alu-Flaschen als Reserve

Kücheneinrichtung
 Kompressorkühlschrank 195 Liter mit 17 Liter Tiefkühlfach
 Küchenarbeitsplatte in Mineralgranit


Wasserversorgung
 2 Frischwassertanks mit gesamt 330 Liter
 230 Liter Abwassertank mit Spülanschluß
 230 Liter Schwarzwassertank

Toilette mit Zerhacker, Keramikschüssel

Heizung / Klima
 Warmwasserheizung ALDE 3020 High Efficiency
 Heizkreislauf im Alkoven gesondert regelbar
 Klimaanlage Aufbau Truma Saphir auf dem Dach
 ALDE Smart Control zur Fernsteuerung der Heizung

 Steuerung der Klimaanlage via Alde-Bedienpanel

Medien
 vollautomatische Satellitenanlage - Digital Oyster mit 85 cm Durchmesser, Internet
 FritzBox 7490 für WLAN on board
 Flachbildschirm Samsung 32 Zoll bei der Sitzgruppe
 Apple-TV mit Anschluß an TV und Aufbauradio für AirPlay
 JVC Airplay-Radio im Aufbau

Sicherungseinrichtungen
 Alarmsicherung für alle Türen der Staufächer und der  Aufbautür
 Alarmanlage für Aufbau und Führerhaus

 Edelstahl-Schutzbleche an allen Aufbaufenstern
 Abus-Kastenschloss zusätzlich an Aufbautür
 Sperrbolzen an Schiebtür zum Fahrerhaus
 
 

Beleuchtung und Elektronik
 gesamte Beleuchtung im Aufbau in LED (außer Kühlschrank und Ofen)
 Markisen-LED-Strip und Türleuchte LED
 alle Leuchten mit Ausnahme der Lesespots dimmbar

 zentrales Bedienpanel von Votronic
 BMV700S Batteriecomputer mit Computerschnittstelle

Besonderheiten der Konfiguration

 Heckablage mit Laptopfach
 Mini Heki Dachfenster über Dusche
 Midi Heki statt Mini Heki im Bad
 zusätzliche 230 V Steckdose im Badschrank
 zusätzliche Steckdosen in Heckablage, bei TV und an Kopfende Betten
 Gardena Schlauchtrommel im Doppelboden bei Außendusche
 Heckabsenkung der Luftfederung bei Nutzung der Hubstützen
 Sound des TV via Soundsystem des Aufbaus
 Navigation über TomTom Caravan und Navigon
 Sound im Fahrerhaus via Bluetooth Boombox
 Holz-Alkovenleiter mit 4 statt 2 Tritte

 Holz-Gleitschienen für Rako-Boxen im Doppelboden
 alle Klappen der Oberschränke in weiß
 Leder der Sitzpolster mit weißer Doppelsteppnaht
 Feuerlöschdecke unter Handtuchhalter
 CB-Funkgerät im Führerhaus
 Schubladen statt Schrankfach unter Fußende im Alkoven
 Kleiderschrankleuchte in LED-Technik
 Aufbautürleuchte in LED-Technik
 Dimmbarkeit fast aller Leuchten in LED
 Kein HEKI 1 Dachfenster in Alkoven wegen Erwärmung bei Sonne
 Tischplatte und Abdeckung Unterschrank unter TV in Mineralgranit wie Küchenarbeitsfläche
 Sockel der Sitzbank in Holz statt in weiß
 Sockel der Garderobe in weiß statt in Holz

 Tretford Teppichboden im Aufbau
 Heckgaragenregale für Stromgenerator und Rako-Boxen
 zusätzliche 12 V - Steckdose in Heckgarage
 LED-Stableuchten in Doppelboden
 Zusatzfach durch Klappe im Einstieg
 Hauptsicherung der E&P Hubstützenanlage gut zugänglich für Reset

Sonntag, 5. Oktober 2014

Augsburg und neue Segways aus Markt Indersdorf

Nach einem Termin in Darmstadt fuhr ich gen Süden und übernachtete in Augsburg. Der SP dort ist sehr zentrumsnah an der Wertach, deren beständiges Rauschen die Geräusche der nahen Straße angenehm übertönte.


Am Morgen dann weiter nach Markt Indersdorf. 


Auf dem Caravan Salon Düsseldorf hatten wir Segways probegefahren und dann auch zwei bestellt. Sie sollen den MP3 Motorroller ersetzen, der bisher in der Heckgarage des WoMo mitreiste und uns bei guten Wetter in die Städte brachte. 


Nach einer ausführlichen Einweisung samt 5 km Einweisungsfahrt des kompetenten Verkäufers machten wir uns am Nachmittag auf zum Kloster, 


wo ich den Feiertag verbringen möchte, bevor es zum nächsten Termin nach München gehen soll. 

Dienstag, 4. Februar 2014

Heilbronn, Neckarhalde / Wertwiesen 11

Eine Sitzung führte mich heute nach Heilbronn. Da wegen Fahrzeughöhe die Nutzung der Tiefgarage am Sitzungsort unmöglich war, wich ich auf den schönen Stellplatz am Freibad / Park aus. Der SP ist bis 3 Nächte nutzbar und kostenlos (!). Die ruhige Lage am Ende der Strasse Neckarhalde, unmittelbare Nähe (aber nicht in Sicht) zum Neckar und das Freibad (im Sommer) machen ihn attraktiv. Mein Lob an die Stadt Heilbronn, die uns Wohnmobilisten einen solchen Platz überlässt. Bodeneinlass und V/E sind vorhanden.
 

Weiter gings es Richtung Süden, in Oberaudorf beim Ochsen Wirt (5 x SP, 10 Euro) übernachteten wir. Ich kenne das Restaurant durch Urlaube mit meinen Eltern seit 35 Jahren und war von Küche und Service diesesmal sehr enttäuscht. Eine genervte Bedienung nahm uns ohne Beleg 5 Euro Strom ab, obschon dies im ProMobil SP Führer 2014 als inkludiert angegeben ist. 
Die 10 Euro SP Gebühr werden voll auf Verzehr verrechnet (großzügig), der SP als Teil des Restaurantparkplatzes ist auch nachts laut. Kein V/E. Am Morgen nach einer Telefonkonferenz (geht auch im WoMo ganz prima vonstatten) fuhren wir die letzten Kilometer bis Kitzbühel.


Stimmt, uns gefällt es nicht, also fahren wir

Während des Seminars auf dem Hotelparkplatz beim Stanglwirt (Going)

Seminarhotel

Schwarzsee Camping, Kitzbühel

Und nach der Fortbildung stehen wir ruhig auf dem 18 km entfernten Camping. Ein Hotel mit Wellness / Hallenbad gehört zum Camping, leider ist das Schwimmbad fein aber recht klein und das Restaurant teuer (Spaghetti Bolognese für 11 Euro oder ein Salat mit Feta-Käse für 18 Euro sind da wohl der Skisaison geschuldet). Für 3 Nächte zahlen wir 155 Euro Campingplatzgebühr, wir hatten keinen Strom (70 cents je kW/h) und brauchten auch kein Gas (11 kg - Flaschentausch für 45 Euro). Neuer Preisrekord für uns.


Auch bei Licht kein Traumplatz (es gibt auch keinen Seeblick)

Noch dazu macht der sehr hohe Dauercamping-Anteil den CP zum Ghetto, das kennt man, mag ich aber nicht. So wird es wohl das erste und letzte Mal für diesen CP sein, obschon das Personal sehr freundlich ist.

Darmstadt, Orangerie, Bessunger Str. 44

Ende Januar führten mich eilige Termine in den schönen Schwarzwald. Auf einem Wanderparkplatz konnte ich ruhig übernachten, das Frühstück mit Blick in den winterlichen Wald bei Sonnenschein war ein Vergnügen.


Waldparkplatz


Winterliche Strassen

Die Abfahrt war nicht das reinste Vergnügen, da die Strassen recht schmal waren und mir - natürlich - auf der schmalen Strecke ein Omnibus und der Schneepflug begegneten. Aber mit Geduld und gutem Willen auf beiden Seiten war dies gut zu bewältigen.


Orangerie, Bessunger Str. 44 in Darmstadt

Auf dem Heimweg stand noch ein angenehmer Geschäftstermin in einem sehr guten italienischem Restaurant in Darmstadt an. Im Wohnmobil-Forum hatte ich mich eingelesen, dass hier auch WoMo's einfahren können - Stimmt. Die Anfahrt durch recht schmale Strassen, die stets auf einer Seite mit Autos beparkt (und somit erfolgreich verengt) sind, war machbar.



Nicht umsonst für Langschläfer

Bereits beim zubettgehen (nach Mitternacht) hatte ich mit 2 Euro mir zwei Stunden ´ruhiges Gewissen am Morgen erkauft (die halbe Stunde ab 8 Uhr kostet 50 Cents). Die Nacht war ruhig, erst gegen Morgen kommen Berufspendler herein.



Die Höhenbegrenzung stammt noch aus den Zeiten, als der (Metall-) Torbogen noch existierte. Nachdem ein Anliefer-LKW diesen beschädigt hatte, war er vor Jahren dauerhaft abgebaut wirden, Nur das Schild erinnert noch daran. Ich konnte mit meinen 3,30 m problemlos einfahren, nur meine Länge (8,40 m) war ein Problem - man muß in die gegenüberliegende Strasse rückwärts hineinstoßen, um möglichst gerade zwischen den vielleicht 2,70 m breit auseinanderstehenden Torpfosten hindurchzufahren. Bei mir waren (mit nicht eingeklappten Außenspiegeln) noch jeweils ein halbe Handbreit Luft an jeder Seite.

Der Parkplatz ist gut gelegen, an den ÖPNV angeschlossen und ein Sprungbrett in Darmstadts Innenstadt. Ruhiger wird man am Großen Woog (Waldschwimmbad) stehen, dafür aber auch abgelegen.


Sonntag, 8. Dezember 2013

Andernach - Uferstrasse, Rheinland-Pfalz

Zur Überbrückung der letzten Nacht vor Abgabe unseres defekten (Luftfahrwerks-Ausfall) WoMo's steuerten wir zum drittenmal Andernach am Rhein an. Diesmal ohne Hochwasser und zum Glück mit Stellplatz in der ersten Reihe. Für nur 7,50 Euro je Nacht ein fairer Preis, wenn auch unten direkt am Ufer kein Strom. Auf einem extra Areal wäre dieser verfügbar, auch V/E sind vorhanden. Zu Fuß sind es ca. 800 m in die Fußgängerzone.




Wie so viele Wohnmobilisten mögen auch wir Schiffe schauen, dass geht vorne am besten. Am Morgen gab es dann zumeist gutes Wetter und leckere Brötchen. Wir luden dann unsere Akten und Kühlschrankinhalt in Klappkisten und fuhren ins Werk nach Polch.