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Dienstag, 29. März 2016

ALDE Warmwasserheizung im Wohnmobil - im Wintereinsatz

Wieder ist das Wohnmobil rasch gepackt und es soll in den Süden gehen. Per App auf dem Smartphone noch rasch die Wohnmobilheizung hochgedreht, damit die Möbel durchwärmen. 

ALDE Heizung - App
Unser Heizungsverhalten im Winter:

Das WoMo hat eine Warmwasserheizung, genau wie im Steinhaus auch. Der Heizkessel wird entweder mit Landstrom oder unterwegs mit Gas beheizt, das entweder aus einem 120 - Liter Gastank kommt, oder aus zwei 27 - Liter - Standard - Alugasflaschen. Nach Adam - Riese hat der Gastank also circa 4 Gasflaschen Inhalt - das reicht bei unserem Alkovenmobil im Winter dann für mindestens 4 Wochen, praktisch eher 6 bis 8 Wochen.

Der Gastank kann an jeder Tankstelle mit LPG befüllt werden, was sehr bequem und auch etwa 30 % günstiger als eine Gasflaschenfüllung ist. Im Winter möchten wir einen hohen Propan-Anteil und wenig Butan im LPG haben, deswegen tanken wir bevorzugt an Hoyer Tankstellen (ganzjährig mind. 80 % Propan - Anteil). Butan verdampft im Winter wegen der kalten Temperaturen (Gastank hängt aussen unter Fahrzeugrahmen) nicht gut und bleibt im Tank zurück. Irgendwann ist dann der Tank voll und trotzdem kommt kein Gas mehr raus - dann hat sich der Butan - Anteil im Tank auf nahe 100 % aufgesättigt (die Lösung ist dann, das Auto in eine beheizte Halle zu fahren, wo sich Butan vergast und abgelassen werden kann).

Die Warmwasserheizung macht angenehme Wärme (nicht so trockene Luft), braucht aber drei bis viermal länger als eine Heißluftheizung, um die Luft im WoMo zu erwärmen. Dafür sind dann aber auch die Möbel und der Boden warm, nicht nur die Luft.

Die Heizung kann, wie heute Standard, thermostatisch mit Nachtabsenkung und Wochenprogramm betrieben werden. Wenn das Fahrzeug daheim abgestellt ist, fahre ich die Temperatur auf rund 12 Grad herunter, ganz ohne Warmwasserbereitung, mit der Elektropatrone. Da unser WoMo stets abfahrbereit sein soll, sind bei mir die Wassertanks und -leitungen stets gefüllt --> deshalb halte ich die Temperatur so hoch. Und sollte die Heizung / der Strom mal ausfallen, so sendet die ALDE mit der Smartcontrol per SMS Warnungen auf mein Handy, sobald die Warntemperatur (bei mir 8 Grad) unterschritten wird. Es gibt WoMo - Kollegen, die mit der Wintertemperatur auf 3 Grad heruntergehen, um Kosten zu sparen - das traue ich mich wegen des Risikos bei Frostschaden nach Heizungsausfall nicht.

Etwa ein bis zwei Tage vor Abfahrt fahre ich die Innentemperatur via App auf rund 18 Grad, das Warmwasser und die Temperatur auf 21 Grad heize ich dann nach der Abfahrt mit dem Wärmetauscher zum Motor. Dabei wird einfach heißes Motorkühlwasser zum aufheizen der ALDE genutzt, kostenfrei und entlastend für die Motorkühlung.

Dienstag, 4. Februar 2014

Heilbronn, Neckarhalde / Wertwiesen 11

Eine Sitzung führte mich heute nach Heilbronn. Da wegen Fahrzeughöhe die Nutzung der Tiefgarage am Sitzungsort unmöglich war, wich ich auf den schönen Stellplatz am Freibad / Park aus. Der SP ist bis 3 Nächte nutzbar und kostenlos (!). Die ruhige Lage am Ende der Strasse Neckarhalde, unmittelbare Nähe (aber nicht in Sicht) zum Neckar und das Freibad (im Sommer) machen ihn attraktiv. Mein Lob an die Stadt Heilbronn, die uns Wohnmobilisten einen solchen Platz überlässt. Bodeneinlass und V/E sind vorhanden.
 

Weiter gings es Richtung Süden, in Oberaudorf beim Ochsen Wirt (5 x SP, 10 Euro) übernachteten wir. Ich kenne das Restaurant durch Urlaube mit meinen Eltern seit 35 Jahren und war von Küche und Service diesesmal sehr enttäuscht. Eine genervte Bedienung nahm uns ohne Beleg 5 Euro Strom ab, obschon dies im ProMobil SP Führer 2014 als inkludiert angegeben ist. 
Die 10 Euro SP Gebühr werden voll auf Verzehr verrechnet (großzügig), der SP als Teil des Restaurantparkplatzes ist auch nachts laut. Kein V/E. Am Morgen nach einer Telefonkonferenz (geht auch im WoMo ganz prima vonstatten) fuhren wir die letzten Kilometer bis Kitzbühel.


Stimmt, uns gefällt es nicht, also fahren wir

Während des Seminars auf dem Hotelparkplatz beim Stanglwirt (Going)

Seminarhotel

Schwarzsee Camping, Kitzbühel

Und nach der Fortbildung stehen wir ruhig auf dem 18 km entfernten Camping. Ein Hotel mit Wellness / Hallenbad gehört zum Camping, leider ist das Schwimmbad fein aber recht klein und das Restaurant teuer (Spaghetti Bolognese für 11 Euro oder ein Salat mit Feta-Käse für 18 Euro sind da wohl der Skisaison geschuldet). Für 3 Nächte zahlen wir 155 Euro Campingplatzgebühr, wir hatten keinen Strom (70 cents je kW/h) und brauchten auch kein Gas (11 kg - Flaschentausch für 45 Euro). Neuer Preisrekord für uns.


Auch bei Licht kein Traumplatz (es gibt auch keinen Seeblick)

Noch dazu macht der sehr hohe Dauercamping-Anteil den CP zum Ghetto, das kennt man, mag ich aber nicht. So wird es wohl das erste und letzte Mal für diesen CP sein, obschon das Personal sehr freundlich ist.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Andernach - Uferstrasse, Rheinland-Pfalz

Zur Überbrückung der letzten Nacht vor Abgabe unseres defekten (Luftfahrwerks-Ausfall) WoMo's steuerten wir zum drittenmal Andernach am Rhein an. Diesmal ohne Hochwasser und zum Glück mit Stellplatz in der ersten Reihe. Für nur 7,50 Euro je Nacht ein fairer Preis, wenn auch unten direkt am Ufer kein Strom. Auf einem extra Areal wäre dieser verfügbar, auch V/E sind vorhanden. Zu Fuß sind es ca. 800 m in die Fußgängerzone.




Wie so viele Wohnmobilisten mögen auch wir Schiffe schauen, dass geht vorne am besten. Am Morgen gab es dann zumeist gutes Wetter und leckere Brötchen. Wir luden dann unsere Akten und Kühlschrankinhalt in Klappkisten und fuhren ins Werk nach Polch.