Montag, 22. Dezember 2014

Kleine Runde in den Norden

Wenige Tage bis Weihnachten und die Arbeit ruft uns in den Norden. Zuerst fuhren wir ins schöne Lüneburg und dann weiter zum WoMo Händler.

Wieder gab es einiges nachzubessern und man nahm sich dort bis zu sehr später Stunde der Lösung der Probleme an. Prima, das für Kunden freies und schnelles WiFi zur Verfügung steht. Der Kühlschrank ist nun ansehnlich im Schrank verkleidet, das Fahrerhausradio hat nun guten Radioempfang, auch die Hubstützenanlage findet nun wieder Auto-Level und sogar das Schloß der Garagentür läßt sich wieder aufschließen.

Das Wetter hatte sich während des Werkstattaufenthaltes arg verschlechtert, es stürmte und regnete, so dass die Rückfahrt nach Lüneburg über Hamburgs Autobahnbrücken zum Schlingerkurs wurde.

Noch ein Termin in Lüneburg, dann fuhren wir auf den WoMo-SP der roten Doppeldecker in Hamburg-Hammerbrok und parkten neben einem älteren Airstream-Wohnmobil, in dem Weihnachtsmarktbeschicker wohnten - schöner Ausblick.


Airstream WoMo

Beim Hoyer Tanktreff in Soltau fassten wir auf dem Heimweg noch 90 % Propan-LPG und freuten uns, dass wir schon am Vortag für nur 1,09 Euro/l Diesel hatten tanken konnten.

Montag, 15. Dezember 2014

Technical Sidenote: Details zur Ausrüstung des neuen Phoenix A 8600 BMRSL

Hier einige Bilder der Besonderheiten . . .

Das OmniVue-Set besteht aus 4 Kameras, eine für jede Fahrzeugseite. Per Software werden diese 4 Bilder stets zu einem Birdseye-View zusammengerechnet, also ein Bild wie von einer über dem WoMo fliegenden Drohne aufgenommen.

Im Normalbetrieb ist auf der linken Monitorseite der Blick von oben, rechts daneben der Rückspiegelblick. Setzt man den Blinker, so wird der Rückspiegelblick automatisch durch das Bild der Kamera ersetzt, in deren Richtung man den Blinker setzte - dies kann Abbiegevorgänge erleichtern. Ist der Blinker wieder aus, so erscheint wieder das Standard-Bild. Diese Ansicht kann jederzeit auch manuell umgeschaltet werden, was ich aber nie nutzte. (Das Bild des WoMos von oben entspricht nicht der Realität und ist nur eine Schablone). Die Kameras sind recht klein, sie fallen kaum auf. 

Das System ist konfigurierbar was den Seitenabstand angeht, bei mir wurde knapp 25 cm Luft kalibriert - ich habe also stets rund 25 cm mehr Luft, als der Birdseye View zeigt, dies könnte auch null cm sein, ganz nach Wunsch. Die Nachtsicht ist erträglich (nicht zuviel Luminanz- und Farbrauschen), ich habe Kameras ohne Infrarot-LEDs gewählt. Etwas nachteilig ist der extreme Weitwinkel bei der Rückspiegelsicht - auch ein LKW wird erst ab ca. 20 m Abstand sichtbar, bei mehr Abstand ist er zu klein dargestellt. Auch haben die Kameras einen kleinen toten Winkel an den Ecken, ein Fußgänger hat an diesen Punkten nur Füße und der Körper verschwindet für eine Sekunde.
Zusätzlich zu diesem System habe ich je eine weitere Kamera, die über den höchsten Punkt des WoMos auf dem Alkoven nach vorn (passe ich unter diesem Baum durch) und unter dem Fahrzeug auf das Ablassrohr schaut an den Monitor anschließen lassen, sie werden auf Knopfdruck seitlich am Monitor aktiviert und haben ansonsten nichts mit dem OmniVue-System zu tun. 


OmniVue360 - look all around

Birdseye View links und Rückspiegel rechts

wer entdeckt die Seitenkamera ?


Seitenkamera rechts oben von Aufbautür

Frontkamera ist unter Scheibenwischerarm

und die Heckkamera unter dem Vogel

Im Netz hatte ich eine Schlauchrollenlösung (von Fritz Berger) gelesen, die mir sehr gut gefiel. Nur das Aufwickeln des Schlauches von Hand erschien im Doppelboden als nicht ganz so leicht. Als in einem Hersteller-Forum dann zum entsprechenden Thema die Gardena-Automatik-Aufzugrolle erwähnte, ging ich im Netz auf die Suche nach diesem Auslaufartikel. Auf Amazon Marketplace konnte ich bei einem französchischen Händler für 80 Euronen noch eine ergattern.


Schlauchrolle Gardena

Nachteil: Kein Lebensmittel-Schlauch
Vorteil: Automatikeinzug

Da ich meistens mit meinem 3 m - Schlauchstück, dass ich im Gasfach gut belüftet aufbewahre, tanke, kommt die Rolle nur sehr selten zum Einsatz.


Aussendusche

Ebenfalls gern genommen, habe ich mich auch für die Umwandlung der Außendusche (-brause) in einen Schauchanschluß entschieden. Damit können verschmutzte Schuhe usw. rasch gereinigt werden usw. Die serienmäßige Platzierung des Blechs für die Brausearmatur empfand ich als unnötig platzschluckend, deshalb ummontiert auf hinten und oben.

Heckgaragennutzung - ohne Bohrung, flexibel und für zwei Segways
Die Aufteilung und Nutzung der Heckgaragen der WoMos hat eine gewisse Unendlichkeit der Vielfalt, ganz nach Nutzungsvorlieben der Bewohner. Aus den Erfahrungen eines recht aufwendigen Garagenausbaus des vorigen Wohnmobils (Flair mit extrem geräumiger Garagengröße) bin ich diesmal den gegenteiligen Weg gegangen und habe einen minimalen Ausbau gewählt. Dank Sonderbau ist unsere Phoenixgarage länger als Standard.

Meine Parameter waren:

- es sind zwei Segways (Personal Transporter iE2) gesichert zu verstauen, mit wirklich schnellem entladen und verstauen,
- ein Honda Stromgenerator EU20i ist unterzubringen, der bei Zugriff Wirbelsäulen-schonend entnommen werden kann,
- mein kleiner Webergrill Q200 hat eine gute Ablage zu finden, welche bequem zu nutzen ist,
- zwei Campingstühle, zwei Hocker und einen Tisch möchte ich ebenso im schnellen Zugriff haben,
- toter Raum hinter den Segways soll mit Rakoboxen genutzt werden, für Dinge, die ich selten im Zugriff benötige.



Das ganze sollte ohne Verschraubung und mit moderatem Aufwand erfolgen. Die Aufbewahrung der Segways soll ohne Werkzeug entnehmbar sein, falls ein Roller etc. anstelle der Segways on tour gehen soll.


Heckgarage - Generator-Seite

Heckgarage - Segway-Seite

Segway-Rampe (faltbar)


Zwei Schrauben für Teile des Grillhalters in die Hecksitzgruppe waren unumgänglich, alles andere ist verspannt oder ruht auf Gummipuffern. Die Gesamtkosten inkl. Montage und Rampe lagen bei 950 Euro zzgl. Umsatzsteuer, dabei ist auch ein Teil 'Erfinderlohn' enthalten. Drei Spannleisten - eine an der Heckwand oben - dienen als Aufnahme für Spannösen (Klicksystem), an denen auch Kleiderbügel für Winterjacke usw. Aufnahme finden.

Zu den Segways: Aus gesundheitlichen Gründen kommt Fahrrad für uns leider nicht mehr in Frage, daher das ausweichen auf Segways. Diese fahren im Gassi-Modus mit bis zu 3 km/h die Rampe hoch oder herunter, stehen dann jeweils zwischen zwei passigen Querstangen und werden mit einem Spanngurt gesichert. Wegen des erheblichen Eigengewichtes 55 kg stehen diese dann recht satt, ohne weitere Quersicherung. Das gesamte Rohrgestänge für die Segways ruht auf Gummipuffern auf dem Aluboden, direkt an der vorderen Wand der Garage.

Die Lenkstange muß wegen der begrenzten Höhe der Heckgarage entnommen werden (zu lösen mit einer Rändelschraube), ich lagere sie in einer Spanngurtschlaufe an der Heckwand. Die Entnahme eines Segway dauert keine 2 Minuten inkl. Montage der Lenkstange (eine liegende Aufbewahrung der Segways mit montierter Lenkstange in der Garage ist kaum machbar, weil diese sich stets aufrichten, sobald sie angetrieben sind, also auch im Gassi-Modus).

Segways sind seit 2001 im Verkauf, in D-Land seit 2009 gesetzlich als elektrische Mobilitätshilfe geregelt, als Mofa zu versichern, mit Mofa-Führerschein (also ab 16. Lebensjahr) zu fahren. Bei 20 km/h wird abgeregelt, die Reichweite soll 38 km betragen, geladen wird mit normalem Kaltgerätekabel (wie beim PC) an 230V-Haushaltssteckdose ca. 9 h für Volladung (Steckdoese 230 V in Heckgarage vorhanden). Fußgängerzonen dürfen nicht befahren werden, Einbahnstrassen gegen die Richtung befahren werden, wenn dies für Radfahrer erlaubt ist, es besteht keine Helmpflicht.

Bisher sind nach etwas mehr als 100 km meine Erfahrungen mit Fußgängern außerordentlich positiv, weil der Segway bei Alt und Jung Begeisterung auslöst und sehr positiv besetzt erscheint. Die 20 km/h sind für Radfahrer eher langsam, für Fußgänger eher schnell. Weil der Segway nur über die Reifenflanken gefedert ist, geht Kopfsteinpflaster auf die Gelenke, da helfen Joya-Schuhe mit Luftpolster in der Sohle ganz gut. Man benötigt zumeist keine 5 min, um einen Segway mit Einweisung fahren zu können. Und es macht eindeutig Freude so ein 'Raumschiff für Fußgänger' zu fahren.
Einbruchschutz Seitz Fenster - Edelstahlschiene
Der Diplom-Ingenieur Dietmar Hentschel (Homepage womo-sicherheit.de) fertigt ein  Produkt, eine Edelstahlschiene, welche auf das untere Ende der Seitzfenster aufgeschraubt wird und so Schutz bieten soll. Dietmar aus Paderborn, der selbst Wohnmobilist ist, hatte in Frankreich einen Einbruch (keinen Raub oder Überfall), der seine liebe Frau sehr verstört hat ('Urlaub sofort abbrechen, ich fühle mich im WoMo nicht mehr sicher'). Um künftig nicht etwa alleine in WoMo-Urlaub fahren zu müssen, erfand Dietmar die Lösung mit den Schienen.


Seitz-Fenster mit Edelstahlschiene
Mir gefiel seine Lösung so gut, dass ich auf ein Sonder-Angebot einstieg (10 % Sondernachlass und kostenfreie Sofortmontage) - ich reihte mich in die Warteschlange hinter Matthias ein. Der Preis für alle meine Fenster (immerhin 7 Stück) liegt bei rund 500 Euro inkl. USt. Die Montage erfordert Bohrungen in den Nicht-Thermopene-Rand der Fenster, um die Schienen zu fixieren, und auch Bohrungen in den Fensterrahmen, damit die Rändelschrauben das Fenster in Stellung zu fixieren können. Die Montage dauert für 7 Fenster etwa 1:30 h. Die notwendigen Bohrer werden von Dietmar mitgeliefert.


Seitz-Fenster mit Schiene von Womo-Sicherheit

Ganz subjektive Beurteilung durch mich als technischen Laien . . .
Vorteile des Systems:
- Freie Sicht aus dem Fenster bleibt unverändert (für mich entscheidend)
- Das System muß trotz Montage nicht benutzt werden (fühle ich mich sicher, dann bleiben die Rändelschrauben weg - Fenster bedient sich dann wie zuvor ohne Sicherung)
- Edelstahlschiene bleibt optisch sehr dezent, beeinträchtigt die Ansicht des WoMo's kaum (möchte nicht, dass mein WoMo wie ein Gefangenentransporter aussieht). Trotzdem von außen für böse Buben sichtbar.
- Preislich akzeptabel

Nachteile der Edelstahlschienen in jetziger Version:
- Die Falz der Schiene ist für die breiteren Seitzfenster (125 cm und 145 cm, bei mir im Heck) etwa 1 bis 2 mm zu flach, dass heißt, die Schiene schrappt am Rahmen beim Öffnen und Schließen. (kostenfreie Nachlieferung und -montage wurden mir zugesagt, da ist Dietmar super kulant). Die kommenden Versionen sollen alle die angepasste Falz haben, dann dürfte dieses Problem der Vergangenheit angehören.
- Die Edelstahlschiene bildet eine Wärmebrücke (quasi Kältebrücke), so dass Wasser im Inneren kondensiert. Im Schlafbereich (Alkoven) hat dies zur Folge, dass durch die Feuchtigkeit die stramm sitzenden Rändelschrauben nicht mehr zu öffnen sind - die Finger rutschen ab. Lösung = Rändelschrauben trocken wischen, dann gehts.
- Beim aufschrauben der Rändelschraube ist der Schraubenweg von 'weit genug' bis 'Schraube fällt raus' recht kurz - da muss man konzentriert aufschrauben, damit einem die Schraube nicht rausfällt. Die verwendete Einschlagmutter ist einfach etwas kurz.

Ob eine solche Fenstersicherung sinnvoll ist, darf jeder selbst entscheiden. Der denkbare Einwand, unsere Fenster lägen so hoch, dass ein Einstieg unmöglich sei, greift bei 2 Tätern dank der Räuberleiter nicht. So geschehen in Marokko, während die Eigentümer vor dem Mobil saßen -> 2 Jungs kletterten auf der Rückseite ins Fenster und räumten aus.


Alkoven - Kleiderschrank unter Fußende der Betten

hier meine Variation der Befüllung des Freiraumes im unteren Teil des Schranks:



Schubladen


Unterseite Schubladen
Es sind einfach Schubladen in ausreichend hohem Abstand verbaut und bewußt unten noch etwas freier Raum gelassen worden. Dort bringen wir sperriges unter, Schuhe oder gebrauchte Wäsche.  

Zusätzlich zur Serienhupe wurden Jumbo-Drucklufthörner auf das Dach verbaut. Diese laufen über die Fahrzeugdruckluft, also ohne zusätzlichen Kompressor. Die Serienhupe ist noch vorhanden, mit Umschalter im Cockpit. Es ist dabei eine Druckleitung zu den Hörnern zu legen. Habe hier die Erfahrung gemacht, dass es sehr wichtig ist, das Steuerventil so dicht als möglich zu den Hörnern zu montieren, damit die Leistung der Hörner laut und rasch erfolgt. Falls das Ventil direkt an Druckspeicher (also 5 m oder mehr von Hörnern entfernt ) montiert wird, wimmern die Hörner nur leise und mit großer Verzögerung, wie ein Asthma-kranker Trompeter eben.

Sonntag, 16. November 2014

Technical Sidenote: Ausrüstung des neuen Wohnmobils von Phoenix, ein A 8600 BMRSL

Seit einigen Monaten nutzen wir nun das neue Wohnmobil. Es ist ein Alkoven, also ein Nasenbär, in welchem man über dem Fahrerhaus schläft. Die Fahrzeugbasis ist ein MAN LKW Chassis, genauer ein kleiner MAN TGL 8.220.

Fahrgestell MAN TGL
 Zulässiges Gesamtgewicht: 8.800 kg
 220 PS (162 kW) - 4 Zylinder - Hubraum 4,6 Liter
 Dieselverbrauch: 17,3 Liter /100km lt. Bordcomputer - 180 l Tankvolumen
 Umweltplakette: 4 (Grün) bei Schadstoffklasse Euro VI
 Länge: 8.530 mm
 Breite: 2.450 mm
 Höhe: 3.630 mm
 Radstand: 4.500 mm
 automatisiertes 6-Gang-Getriebe
 Farbe: Fahrerhaus und Aufbau silber
 Alu-Felgen, Servolenkung, Tempomat, Bremsomat
 verstärkte Motorbremse, ABS + ESP
 Klimaanlage Fahrerhaus, Zentralverriegelung
 Hubstützenanlage Fa. E&P / mit großen Tellern
 Luftfederung für Hinterachse
 Heck-Stoßstange 700 mm ausziehbar und mit 200 KG belastbar
 Kamerasystem Omnivue 360 mit Birds Eye View aus 4 Kameras
 zusätzliche Kameras mit Blick über Alkoven und über Wasserablaßrohr
 Komfort-Schwingsitze mit Lendenwirbelstützen, Sitzheizung und Sitzlüftung, luftgefedert
Nasenbär



Aufbau Phoenix Alkoven

 Heck-Rundsitzgruppe mit Lederpolster
 Alkovenerhöhung 150 mm
 Sonderbau: Fahrzeug wurde 530 mm länger  gebaut, dadurch mehr Sitzfläche im Heckbereich, längere Küche und größere Heckgarage

 Garagentür Fahrer- und Beifahrerseite 1.300 x 1.300 mm
 Außenmarkise 5,50 Meter, auf Dach montiert
 Außendusche

Energieversorgung
 3 Gel-Bordbatterien à 210 Ampere von Exide
 Solaranlage mit 4 Solarmodulen = 440 W Peak
 Wechselrichter 3000 Watt Sinus

 Wechselrichter 300 Watt Sinus für TV und AirPlay
 Gastank 120 l (= ca. 4 1/2 Gasflaschen a 11 kg) unterflur
 Gasversorgung: 2 x 11 kg - Alu-Flaschen als Reserve

Kücheneinrichtung
 Kompressorkühlschrank 195 Liter mit 17 Liter Tiefkühlfach
 Küchenarbeitsplatte in Mineralgranit


Wasserversorgung
 2 Frischwassertanks mit gesamt 330 Liter
 230 Liter Abwassertank mit Spülanschluß
 230 Liter Schwarzwassertank

Toilette mit Zerhacker, Keramikschüssel

Heizung / Klima
 Warmwasserheizung ALDE 3020 High Efficiency
 Heizkreislauf im Alkoven gesondert regelbar
 Klimaanlage Aufbau Truma Saphir auf dem Dach
 ALDE Smart Control zur Fernsteuerung der Heizung

 Steuerung der Klimaanlage via Alde-Bedienpanel

Medien
 vollautomatische Satellitenanlage - Digital Oyster mit 85 cm Durchmesser, Internet
 FritzBox 7490 für WLAN on board
 Flachbildschirm Samsung 32 Zoll bei der Sitzgruppe
 Apple-TV mit Anschluß an TV und Aufbauradio für AirPlay
 JVC Airplay-Radio im Aufbau

Sicherungseinrichtungen
 Alarmsicherung für alle Türen der Staufächer und der  Aufbautür
 Alarmanlage für Aufbau und Führerhaus

 Edelstahl-Schutzbleche an allen Aufbaufenstern
 Abus-Kastenschloss zusätzlich an Aufbautür
 Sperrbolzen an Schiebtür zum Fahrerhaus
 
 

Beleuchtung und Elektronik
 gesamte Beleuchtung im Aufbau in LED (außer Kühlschrank und Ofen)
 Markisen-LED-Strip und Türleuchte LED
 alle Leuchten mit Ausnahme der Lesespots dimmbar

 zentrales Bedienpanel von Votronic
 BMV700S Batteriecomputer mit Computerschnittstelle

Besonderheiten der Konfiguration

 Heckablage mit Laptopfach
 Mini Heki Dachfenster über Dusche
 Midi Heki statt Mini Heki im Bad
 zusätzliche 230 V Steckdose im Badschrank
 zusätzliche Steckdosen in Heckablage, bei TV und an Kopfende Betten
 Gardena Schlauchtrommel im Doppelboden bei Außendusche
 Heckabsenkung der Luftfederung bei Nutzung der Hubstützen
 Sound des TV via Soundsystem des Aufbaus
 Navigation über TomTom Caravan und Navigon
 Sound im Fahrerhaus via Bluetooth Boombox
 Holz-Alkovenleiter mit 4 statt 2 Tritte

 Holz-Gleitschienen für Rako-Boxen im Doppelboden
 alle Klappen der Oberschränke in weiß
 Leder der Sitzpolster mit weißer Doppelsteppnaht
 Feuerlöschdecke unter Handtuchhalter
 CB-Funkgerät im Führerhaus
 Schubladen statt Schrankfach unter Fußende im Alkoven
 Kleiderschrankleuchte in LED-Technik
 Aufbautürleuchte in LED-Technik
 Dimmbarkeit fast aller Leuchten in LED
 Kein HEKI 1 Dachfenster in Alkoven wegen Erwärmung bei Sonne
 Tischplatte und Abdeckung Unterschrank unter TV in Mineralgranit wie Küchenarbeitsfläche
 Sockel der Sitzbank in Holz statt in weiß
 Sockel der Garderobe in weiß statt in Holz

 Tretford Teppichboden im Aufbau
 Heckgaragenregale für Stromgenerator und Rako-Boxen
 zusätzliche 12 V - Steckdose in Heckgarage
 LED-Stableuchten in Doppelboden
 Zusatzfach durch Klappe im Einstieg
 Hauptsicherung der E&P Hubstützenanlage gut zugänglich für Reset

Montag, 10. November 2014

Ölmühle, Firma Quick-Safe in Burscheid

Jetzt bei Herrn Zischke nahe Köln. Hier werden einige Sicherheitsmaßnahmen nachgerüstet. 


Herr Zischke hat sich unter Womo - Fahrern einen sehr guten Namen erarbeitet. Er rüstet Einbruchsschutzsysteme zu fairen Preisen nach. 

Auf seinem Betriebshof gibt's nicht nur frei Wasser und Strom für die Kunden, sondern auch Brötchen. 


Ein Mietwagen wurde organisiert, so dass ich heut zum Kunden fahren kann, während mein WoMo verstärkt wird. 

Gen Abend funktionierte die Aufbautür besser als vorher, jede Schraube war nachgezogen und jedes Rad justiert. Auch das Kastenschloß mit Flachschließzylinder funktioniert prima, ein massiver Sperrbolzen für die Schiebetür zum Fahrerhaus rundet den Schutz ab. 

Samstag, 8. November 2014

Wetzlar, am Dillufer, Falkenstrasse

Recht neu. neben einer Tennishalle, hat Wetzlar einen zweiten WoMo-SP eröffnet. 20 Wohnmobilstellplätze gibts nun am Dillufer. V/E und Strom gibts, 8 Euro kostet es pro Nacht.Toilette ist nicht vorhanden.

Wetzlar, am Dillufer

Der Platz liegt bedeutend weiter von der Innenstadt entfernt, ist aber mit rund 1,5 km fußläufig noch machbar. Der Platz ist ohne Höhenbeschränkung anfahrbar und vergleichsweise ruhig (am Ende der Strasse) gelegen. Die Dill ist wegen recht dichten Uferbewuchses kaum zu sehen. Auch ist die wassergebundene Decke des Platzes der mechanischen Belastung durch WoMo-Befahrung nicht bewachsen, das wird bei schlechtem Wetter eine Pfützen- und Schlammfalle.



schicke V/E

Wetzlar, Lahninsel N 50°33'17" - E 08°29'51"

Auf dem Heimweg noch rasch die Wetzlarer Stellplätze gecheckt. Mein alter Bekannter, der Platz auf der Lahninsel, ist der zur Innenstadt beste. Doch er hat von einer Seite einen Höhenbeschränkung auf 3,40 m (Brücke), die aber leicht durch Anfahrt von der anderen Richtung der Bundesstrasse umgangen werden kann. Dazu einfach auf der Bundesstrasse wenden und zur anderen Seite abfahren, dann braucht man nicht unter der Brücke durch.


3,40 m max. Headroom

5 WoMo-SP am Rand eines Großparkplatzes, die abends nicht zu laut sind. Für große Mobile ist die V/E wegen parkender Autos nicht leicht anzufahren.


5 WoMos

Der Platz ist für Besucher der sehr sehenswerten Innestadt die erste Wahl. Mit 8 Euro pro Nacht inkl. Strom, Wasser und Toilette ist der Preis in Ordnung.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Bad Hersfeld, beim Aqua Fit / Kolpingstrasse

Auf Reise gen Westen brauchte ich eine Zwischenübernachtung, die ich in Bad Hersfeld in der Kolpingstrasse fand. Nur 2 km von der Autobahnabfahrt findet sich das Hallenbad Aqua Fit (Öffnung ab 07:30 Uhr bei 3,50 Euro Eintritt) mit kostenfreien Womostellplätzen, ohne Strom / Wasser / VE.

Die Fläche ist abschüssig und durch nahegelegene Strasse nach Phillipsthal etwas laut.

Der Rewe Markt ist 1 km entfernt, die Innenstadt etwas weiter. Für umsonst ganz in Ordnung.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Leipzig, SP in der Querstraße


Die Arbeit führte mich ins schöne Leipzig. Erneut stehe ich auf einem Baulückengrundstück

Für 15 Euro je Nacht, ohne Strom / Wasser / VE / Müll, steht man recht zentral und nicht allzu laut. Es sind nur 100 m zum Bäcker und 300 m zum Gewandhaus. Diesen Vorteil nutzten neben mir in dieser Nacht noch 8 andere WoMos.

Bei Sonnenschein zeigte sich die City von ihrer hübschen Seite

Auch das Rathaus lag auf der Strecke, bevor es zum leckeren Abendessen mit Kunden ging.

Leipzig gefällt mir außerordentlich gut, die Geschäfte und Restaurants der Innenstadt sind mir stets einen Bummel wert. Leider habe ich nur einen Tag Zeit, dann gehts ins Sauerland.



Froli in Liemke und TransWatt in Soest

Auf der Suche nach einem besseren System unter der Matraze des Wohnmobils haben wir die bekannte Firma Froli in Liemke besucht. Dort gibt es auch einen Wohnmobilstellplatz hinter der Firma, der zwar gepflegt, aber wohl nur etwas für Werksbesucher sein dürfte.

Froli Kundeneingang

Tellersysteme unter die Matraze. Schöne Systeme, die Beratung vor Ort fällt jedoch eher schlank aus. 

Sodann fuhren wir weiter gen Soest zur Firma TransWatt. Dort ist man auf Lithiumionen Batterien spezialisiert, auch die Victron Zentralsteuerung unseres WoMo wird von TransWatt vertrieben. Sehr freundliche Mitarbeiter erklärten uns die Produkte rund um Strom.

Farbdisplay, nicht mit BMV 700 kombinierbar

Kraftpakete, fast unhörbar leise, so toll wirkt die Dämmung.

Alles vom feinsten, jedoch hat natürlich auch alles seinen Preis. Der kleinste Fischer Panda 3 kW Dieselstromgenerator (100 kg Systemgewicht inkl. Wasserkühlung) kostet inkl. der Kühlung und Montage rund 9.000 Euro, eine Umrüstung auf LiO-Batterien 7.000 Euro brutto - da muß man schon den entsprechenden Einsatz für haben, damit sich diese Kosten rechtfertigen lassen.


Montag, 20. Oktober 2014

Hamburg - SP Grüner Deich / Rote Doppeldecker

Nachdem wir vier Tage von unserem WoMo getrennt waren und die fleißigen Jungs in der Werkstatt des Händlers haben montiert, geschraubt und justiert haben, 
holen wir nun das Fahrzeug wieder ab. In der Liste der offenen Restarbeiten und Mängel wurde wieder ein Großteil abgearbeitet und wir freuen uns auf ein Geschäftsessen in unserem liebsten Fischlokal Hamburgs, 

dem Jellyfish.


Auf Hamburgs zentrumsnahestem Stellplatz verbringen wir die Nacht.


In St. Georg staunten wir über das andere Sortiment des türkischen Supermarktes und kauften einiges unbekanntes . . .

Kleine Runde durch die Hafencity, wo die Aida Sol angelegt hatte und so viele Menschen mit Rollköfferchen an Bord gingen.

Die Elbphilharmonie als Hamburgs Dauerbaustelle hatte sich nicht groß verändert.

Letztes Bild des Tages in Hammerbrok.

Morgens ein Abschiedsblick über den Platz, der in wenigen Tagen fast die Hälfte seines Platzes für Wohnmobile verlieren wird.
Hintergrund ist die zur Verfügungstellung von Raum für Obdachlose, die mit separaten Containern ein WInterquartier in der Zeit von November bis April erhalten. Der Bereich für WoMos verkleinert sich so von rund 60 auf dann noch 40 Stellplätze, nach meinen Informationen sollen die Bereiche separat umzäunt und mit jeweils eigenen Zugängen ausgestattet sein. Für mich wird dieser Platz, der laut und wenig schön ist, auch wohl dann noch seinen Reiz als Metropolenplatz behalten, denn die Lage ist nicht zu toppen. Außerdem sind wir WoMo-Reisende doch auch irgendwie Obdachlose i.S.v. vorübergehend Steinhaus-los, paßt doch also auf eine gewisse Weise.

Auf dem Heimweg ein letzter Stopp bei Soltau, wo wir LPG mit 90 % Propananteil bunkerten und dann Brotzeit machten.







Sonntag, 12. Oktober 2014

Lüneburg - SP Sülzwiesen und Elbufer

Wieder unterwegs von Polch zur Werkstatt, mal Zwischenübernachtung in Lüneburg. 


Der SP Sülzwiesen liegt ca 1,5 km vom Zentrum und ist oft voll. Die Nacht kostet 10 Euro, der Parkplatz direkt nebenan ist bis 4 h kostenfreie Alternative. 

Lüneburg ist eine schöne fahrradfreundliche Stadt. 

Rathaus

historisch

Lecker Kaffee

Kirche

Am Sande

dann noch V/E und auf zur Werkstatt gen Norden. 

Einen kleinen Spaziergang am Elbufer in Hamburg legten wir noch ein, das Wetter war zu gut zum drinbleiben. 

Schleppertruppe

Fish & Chips in Övelgönne

Docklands - auch bei Sonne schön

Dreimaster auf Fahrt

Citytourer

und nun vor der Werkstatt für Restarbeiten am WoMo übernachten.