Dienstag, 30. Juli 2013

Equipment - Garage Work

An dieser Stelle kurz Fotos unseres Heckgaragenausbaus. Es muß jeder für sich seine Lösung finden, wir haben uns um den Platz für den Roller und seine Rampe für einige Regale entschieden.






und ganz ohne Taschen sieht's so aus:





Die viele 'Luft' muß für den Motorroller bleiben, der recht breit ist (Spurweite vorn ist 60 cm, ist ein Piaggio MP3).

Vestmanna, Faröer

In der Nacht hat der Regen aufgehört, wir trauen dem Frieden zunächst nicht. Doch die Sonne bahnt sich schon den Weg durch kleine Wolkenlöcher.


Nach warmer Dusche (Stellplatz vor der Turnhalle war mit Strom) geht's los auf ausführliche Runde, in einen Tag frei von Regen durch die zauberhafte Küstenlandschaft der Faröer.


Das Portofino der Faröer ist Saksun, eine Stadt am Ende einer sehr engen Straße in einer Bucht, mit Sandstrand (schwarzer Sand mit Muschelkalk). Ein zutraulicher, ausgesetzter Hund begegnet uns, den wir noch von seiner blutigen, aus einem Seil bestehenden Leine befreien, damit er sich nicht an den Felsen am Meer verhaken kann - leider können wir ihn nicht mitnehmen.


Auf dem Rückweg sehen wir, ohne Nebel und Wolken, die berühmten Zwillingsfelsen.


 Die Zwillinge solo, sie wirken klein, sind aber bestimmt mindestens 5 Stockwerke hoch.


Weiter führen uns schmale Strassen nach Tjoernuvik, durch ein langes Flußtal. Traumhaft schön,  auch durch die Einsamkeit.


Die Route nach Vestmanna bietet fast surreale Ausblicke, zwischen unglaublich und kitschig schön. Wir lassen uns einfangen von dieser außergewöhnlichen Küstenlandschaft und genießen an dieser Stelle mit einer freundlichen Schweizerin, die wir ins Fahrzeug einluden,  einen frisch handgemahlenen Kaffe der Rösterei Baum aus Hamburg, den wir en Route eingekauft hatten.


Das Camping in Vestmanna hat zwar eine wenig attraktive Lage neben der Landstraße, jedoch auch nahe der Tankstelle. WLAN ist frei (mit Paßwort an der Tür zum Campinghaus), so daß wir wieder mal die Mails auf Vordermann bringen können. Bootausflüge zum Vogelfelsen (2 h Dauer) starten wir, wir verzichten wegen des wechselhaften Wetters.


Morgen geht es zur Fähre, die uns nach Island bringen wird.

Kambsdalur, Faröer

Das Wetter ist so, wie es zu erwarten war - eben weniger freundlich als daheim. Grau in grau mit Dauerregen und Kalt.






Macht aber nix, wir freuen uns sehr auf die Faröer. Die Inseln erinnern uns sehr an Schottland, nur das alles größer und höher ist. Der Ausflug nach Gjogv, ein kleines Dorf mit beeindruckender Klamm und schönem Cafe. Das lokale Pilsnar Bier ist leicht und bekömmlich.


Ein Gang zur Klamm bringt auch bei Regen schöne Aussichten.


Die Klamm, ganz am Rand stehen und senkrecht runter sehen.


Das Wasser ist ganz klar.


Kurzer Blick über die glatte See, dann geht's zurück.


Und ab zum Cafe, wo es warm und trocken ist.

Smyril Line - Fähre

Von Hirtshals Camping kommen wir direkt an der Sparkasse vorbei, wo wir uns für die Fähre und die Faröer Inseln einige DK am Geldautomaten ziehen (kleine Stückelung der Scheine wählen, denn auf den Faröern erhält man die nicht Dänemark anerkannte, 1:1 zum DK gebundene Faröer Krone als Wechselgeld).

Das Fahren auf die Fähre ist auch mit einem Dickschiff mit 3 m Hecküberhang kein Problem, nur das Wenden auf den Decks wegen der überstehenden Kanten in 3 m Höhe erfordert Aufmerksamkeit.


Smyril Line - Ahoi.




Die Außenkabine ist klein, aber fein und auf dem höchsten Deck (= max. Schwankungen). Nun ziehen wir noch rasch aktuelle Mails vom Server, damit wir die 30 Stunden Überfahrt zum Arbeiten nutzen. Wir empfinden die Anbindung an die Arbeit auf dieser Reise nicht als Fluch, sondern als Tor. Ohne Fernzugriff könnten wir eine Reise dieser Dauer und Entfernung nicht vor dem Rentenalter hinbekommen - mit WLAN, Handy und eMail geht es (hoffentlich).

Wir sagen der Sonne und 30 Grad warmen Wetter Tschüss und machen uns auf den Weg gen Norden, 2 Tage Faröer und dann einmal auf der Ringstraße um Island herum, das ist nun der Plan, auf den wir uns freuen.

Hirtshals

Früher Start an der Aalkate, in Kiel zur Besprechung - und dann ab an die Nordsee. Mit letztem Shopping vor der Grenze an der Abfahrt 2 (Tanken, Aldi) sind wir, wieder bei königlichem Wetter, um 17 Uhr in Hirtshals / Norddänemark am dem Camping am Leuchtturm.


Ein kurzer, schöner Abendspaziergang zum Bunkermuseum und Leuchtturm beschließt den Tag, dann geht es früh in Bett.


Donnerstag, 25. Juli 2013

Nord-Ostsee-Kanal

Bei Kaiserwetter arbeite ich das Hamburg-Meeting ab und bummle noch etwas durch Eppendorf, einem meiner liebsten Hamburger Barios :-)

Gen Nachmittag geht's zurück zum WoMo und auf Richtung Kiel, zum letzten Termin auf deutschem Boden auf dieser Reise. Da der erst am Freitag stattfindet, übernachten wir nach einem Tipp von Gogolo aus dem WoMo-Forum am Nord-Ostseekanal auf einer Wiese nahe dem Restaurant Aalkate; die Eigentümerfamilie gestattet auf Anfrage Restaurantgästen eine Übernachtung auf einer nahen Wiese mit Blick auf Kanal und Autobahnbrücke. Bei 26 Grad und einem schönem Sonnenuntergang macht schiffezählen Freude. Die Krabben auf Schwarzbrot mit Radler waren genau richtig, der Talisker-Whiskey am WoMo beim Sonnenuntergang ein Genuß.


Die Concorde-Gruppe aus Pinneberg ist sehr freundlich und hilfsbereit, so manchen Tipp bekomme ich von den erfahreren Mobilisten, die 8 Monate im Jahr auf Achse sind.

Den Taucher am Kanal mußte ich einfach knipsen . . .


Nun früh ins Bett, morgen auf nach Kiel zum Anwalt. Das Wetter ist einfach zu schön, um wahr zu sein.

Hamburg City

Diesmal geht es gen Norden, zum Wohnmobilhafen Hamburg am Grünen Deich. Da ich erst um kurz nach 17 Uhr ankomme, kann ich gerade noch den allerletzten Stellplatz von 60 ergattern. Der Platz ist 900 m Luftlinie vom Hauptbahnhof entfernt, am Depot der roten Doppeldeckerbusse gelegen. Die 19 Euro Gebührt gehen in Ordnung, da Strom, V/E und Dusche inkludiert sind. Die darüber laufende Hochbahn stört uns nicht besonders, die Nachbarn sind freundlich und eine Jet - Tankstelle gibt Zeitschriften und Brötchen in unmittelbarer Nachbarschaft.


Ein nächtlicher Erdbeermilchshake wäre Dank ebenfalls benachbartem McDoof ebenso möglich.

Sonntag, 21. Juli 2013

Edersee / Rehbach

In Nordhessen nicht unbekannt, haben wir heute auf dem Rückweg von einem Termin am Westende des Sees auf dem SP Rehbach geschlafen. Der Platz ist zwar dicht am Wasser (gut für viele Mücken), hat aber keinen Seeblick.




Immerhin war noch genau 1 Platz für uns frei, einen Gang zum Wasser genossen wir.


Die 10 Euro Gebühr (für WoMo's über 8 m) fanden wir aber ambitioniert, da muß wohl die Nähe zum See ausschlaggebend sein. Der SP hat keine V/E, nur eine Mülltonne wird geboten.

Taufe

Mit einigen Freunden und Familie ging es nun an die Taufe des WoMo. Einen Namen hatten wir uns schon ausgedacht, und dank gestandener Wohnmobilisten wurde mit Prosecco und Wattebällchen zünftig getauft.



Allzeit unfallfreie Fahrt, Rumo !


Polch, Winningen und Mannheim / Ladenburg

Die zweite Ausfahrt des WoMo's, erst Dienstag Nacht Anreise nach Polch auf den Werks-Stellplatz und am Mittwoch früh in die Werkstatt gerollt. Entgegenkommenderweise hat man uns einen Raum zum Arbeiten mit WLAN zur Verfügung gestellt, in dem es obendrein trotz 30 Grad Außentemperatur erträglich frisch ist.

Heute wurden im Werk die Alufelgen (wegen der Spurverbreiterung vorne) montiert, die Funkanlagenkabel abgeschirmt, das Heck von Lackschlieren berfreit, ein fehlender Regalboden ergänzt, Staubsaugerhalterung eingebaut usw. Auch die Heckgarage bekam vom Ausbauer den letzten Schliff (und noch mehr), so daß wir am Abend den Roller verladen konnten.


Alles paßte prima, doch die 50 km Fahrt für das Nachziehen der Felgenmuttern waren nicht mehr zu schaffen (wohlverdienter Feierabend der Werkstatt-Crew). Deshalb verbrachten wir den Abend auf dem herrlichen Inselcamping Winningen (man muß die Eisenbahn und Autobahn aber aushalten können), super Rasen und freie Platzwahl inklusive. Bei Riesling zum Wurstsalat ließen wir den Tag enden.




Der Blick von oben auf den CP (an der AB Brücke) sieht dann so aus:


Am nächsten Morgen, natürlich wieder ganz früh, sind wir wieder ins Werk gerollt, hatten somit die 50 km auf dem Buckel, und sind mit nachgezogenen Schrauben gen Mannheim gefahren.

Auf dem sehr pfiffig gestalteten SP Ladenburg parkten wir unser WoMo, zahlten die Gebühr und fuhren mit dem Roller zur Augustaanlage nach Mannheim. Am Parkplatz entdeckten wir eine wunderbare Fromagerie, wo das frische Baguette prima mundete.


Nach unserer Fortbildung fuhren wir wieder gen Nordhessen und waren gegen 23 Uhr froh, den langen Tag hinter uns zu haben.

Montag, 15. Juli 2013

Abholung

Nun ist das WoMo aus dem Ei geschlüpft und am Freitag dürfen wir es abholen. Früh am Morgen um 5 Uhr aufgestanden, mit langem Umweg über Gießen zur Vermeidung der vielen Baustellen auf der Landstraße gen Marburg geht es nach Polch bei Koblenz, es ist ein Flair mit Bar-Grundriß geworden.

Am Abend zuvor hatte ich zwei Stunden lang die vielen Kartons und Faltkisten ins Auto geräumt, die unsere Erstausstattung des WoMo enthielten. Durch die vorherigen Anmietungen von WoMos waren wir nicht ganz unbedarft, doch es wird sich zeigen, was überflüssig oder fehlend ist.

Kaum angekommen, startet erstmal die Einweisung in die eingebauten elektronischen Extras der WLAN-Repeater-Anlage, des SAT-Telefons (ohnehin schon für Wüstentouren vorhanden) und des CB-Funkgerätes. Dann geht es im Marathon durch Elektronik, Wasser- und Heizungsanlage und das Basisfahrzeug (Iveco Daily). Fleißig mitnotiert, was wichtig sein könnte (6 Seiten) und immer versucht, alles zu kapieren . . .

Am Schluß kam der individuelle Heckgaragenausbau mit Regalen, Rollerrampe und Generatoreinbau dran, gefolgt von 3 Stunden einräumen. Alles ohne Pause und Essen, so daß wir um 20 Uhr vom Hof des Herstellers rollten.

An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an die engagierten Menschen in Polch, die dies möglich machten !!!

Ein ordentlicher Schluck Diesel an der Tankstelle für 194 Euro, dann auf zum Biergarten des Vulkanbräu in Mendig (mit WoMo Parkplatz, kurz vor der AB-Auffahrt). Ein Krustenbraten lud meine Batterien für den anstehenden Trip nach Köln, wo wir dann einen völlig überfüllten WoMo-SP antrafen.

Der Rückzug war rangiertechnisch im Dunkeln eine gute Eingewöhnung an die Fahrzeugdimensionen (8,80 m x 2,39 m x 3,29 m / LxBxH) :-) .

Im Phantasialand Brühl war der Ausweichplatz zwar öde und schräg, aber leer. Bis zum kommenden Morgen, wo wir gut von Mitarbeiter-PKW's zugeparkt waren und die 12,50 Euro Übernachtungsgebühr mit mäßiger Freude zahlten.

In Karlsruhe am Yachthafen war der nächste SP, direkt am Wasser wie wir es mögen, mit Sonne und netten Nachbarn aus Gladbach. Ein geschäftlicher Termin in KA am Abend, und am nächsten Tag in die nordhessiche Heimat.

Die erste Ver- und Entsorgung dauerte dann trotz guter Einweisung am Freitag etwas länger, der Abstellplatz in der Scheune paßte und ein kühles Bierchen zu Haus tat gut.

Nun geht es in morgen wieder zum Werk zu kleinen Nachbesserungen und Restarbeiten, dann nach Mannheim zur Fortbildung. Dann zum ersten Mal mit Roller an Bord, wir freuen uns.