Dienstag, 31. Dezember 2013

Tizi-n-Tichka Pass, Marokko


Immer dem Himmel entgegen . . .



Als wir es dann nachmittags zum Camping geschafft hatten, konnten wir zum erstenmal in diesem Urlaub Stühle und Tisch herausholen, um Kaffee und später Abendessen zu genießen. Ist auch mal schön.

Marakesch, Marokko

Entlang der Hautroute gen Süden erfreuen wir wohlbehalten bei 22 Grad und Sonne Marakesch. 

Die Straßen sind oft sehr lange gerade

SB wird gern gesehen im Marjane Supermarche

An der Mosche gibts WoMo SP. Laut, zentral, 10 Euro, ohne jede Versorgung

Durch den Park zum Gauklerplatz

Leckere Garküchen 

gen Abend noch ins Café

zum The a la menthe

noch ein Teelicht fürs WoMo gekauft

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Casablanca, Marokko

Allen Reiseführern zum Trotz besuchten wir die größte Moschee des Landes in Casablanca. 

L'Ocean Blue Camping

8 Meter Wellen am Strand

Mit dem Taxi in die City sind's 50 min

Coole Moschee

Mit Hammam

Uns hat es gefallen

Leckere Fisch Tajine danach war super

Bei 22 Grad und Sonne ging es 130 km gen Süden

Camping International in El Jadida

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Tanger, Marokko

Bei Sonne gut angekommen, werden Einkauf, Tanken und Besuch der Herkulesgrotten nahe unserem Campingplatz angegangen. 

Zollkontrolle

Tanken für 70 Cents je Liter

Camping

Guter Platz

Calling Home

der Atlantik

viele Strassenkatzen

Herkulesgrotten

Heiligabend im WoMo 

Turboregen und Wind auf Camping

Wir machen das Beste draus, überspringen Rabat und Sale, um die Moschee in Casablanca anzusehen. 

Eine Seefahrt, die ist ...

lustig.



Griechische Fähre mit italienischem Personal ab Spanien nach Marokko. An Bord des etwas abgeranzten Schiffes schlafen hunderte Personen auf Stühlen und Fluren. Es duftet menschlich. 

Schiffspersonal ist freundlich, die See ruhig, Sonne scheint. 



Einreiseformalitäten mit Geduld zu ertragen. 

Mit dem WoMo beginnt der Urlaub mit Abfahrt. Und eine Fährfahrt ist stets der finale Schritt zum Urlaubssland, frei nach dem Motto 'jetzt gibts kein zurück'. 

Die erste Nacht an Bord war ruhig, wir fahren in Sichtweite zu Spanien gen Süden. 

Freitag, 20. Dezember 2013

En Route nach Afrika

Nach Abholung des wiedererstarkten WoMo vom Hersteller mit Stauumfahrungen noch einen Termin in BaWü. 

Vom SP Badezentrum Sindelfingen dann auf gen Süden. 


Freies Stehen bei Orange, Frankreich


Tank & Rast sind in Frankreich oft super. 


Bis zur Fährabfahrt in Tapasbar


Grimaladi Lines, warten auf Einschiffung

27 Stunden trennen uns von Tanger, wir freuen und. 

Sonntag, 8. Dezember 2013

Vom WoMo zum Ziel - die letzten Meter auf der Reise

Angeregt von einem wohl durchdachten Beitrag auf einem Kastenwagenfahrer-Blog habe ich mir Gedanken gemacht, wie wir vom WoMo zum Ziel kommen. Dies ist bestimmt eine Frage der persönlichen Vorlieben und Leidensfähigkeiten. Eine grundsätzliche Fraktionierung sind ja die 'Brotkasten'-Fahrer (Kastenwagen) versus weißer Ware (größere WoMo's). Völlig ohne Wertung schildere ich hier unsere Erfahrungen . . .

In 'richtig' großen (Groß-) Städten ist parken in der Innenstadt wegen der max. Einfahrtshöhe von 1,90 m bis 2,10 m der Parkhäuser und Tiefgaragen ohnehin für fast alle Kastenwagen und andere WoMo's unmöglich, da kommt es dann oft nicht auf die Fahrzeuglänge an. Schmerzlich kennen wir dies durch unseren Defender (keine 5 m lang, aber mit Dachzelt 2,50 m hoch), mit dem parken in der City eine besondere Herausforderung ist. Denn die oft preisgünstigen Parkplätze unter freiem Himmel (sprich ohne Höhenbeschränkung) sind allseits auch bei normalen PKW's beliebt, die ungern mehr im Parkhaus zahlen wollen.

Mit dem Kastenwagen hat man zumindest den Versuch des zentralen Abstellens, mit unserem Dickschiff auf 8,40 m Länge stellt sich die Frage Innenstadt-nahem parken auf PKW-Platz nicht - wir helfen uns da mit dem feinen mp3-Roller (der bei uns in die Heckgarage darf) oder rufen uns bei Regen auch mal ein Taxi. Mannheim zum Beispiel, parken nahe dem Wasserturm mit hohem Fahrzeug ist echt schwer, da die Anwohner die normalen Parkplätze auslasten. Der SP Ladenburg liegt hier prima, und mit dem mp3 geht's ruck zuck in die City, parken direkt am Rosengarten-Center und gut ist. Dito in Karlsruhe, wo man am Yachthafen superb steht und mit Roller zügig reinfährt.




Wir achten auf Anschluss des SP an ÖPNV und nehmen gern S-Bahn usw. (in München z.B. Bahnhofstr. an der S-Bahn Hohenbrunn; auch Camping Thalkirchen ist prima angebunden, ebenso Hamburg unter der Hochbahn).

Auch sind wir bereit, zugunsten zentraler Lage in der City den deutlich weniger 'schönen' SP zu wählen; also uneben, laut, ohne Strom, ohne V/E, ohne Wasser -> aber eben zentral. Geht zum Beispiel in Leipzig prima (Parkplatz Querstrasse).

Das Stehen auf einem Hotelparkplatz funktioniert für uns, wo vom Hotel ein Shuttle-Service in die Innenstadt (oder zum Airport) vorhanden ist  (z.B. in Frankfurt das Holiday Airport North, Taxi keine 10 Euro in die City oder Shuttlebus).


Natürlich haben in mittleren und kleinen Städten die Kastenwagen alle Möglichkeiten, können rasch in den Supermarkt oder ins Restaurant mit dem Fahrzeug fahren. Wer also die Eigenschaften des Kastenwagens mag (etwas kleiner und relativ hochpreisig), der wird oft 'dichter ran' kommen.

Andernach - Uferstrasse, Rheinland-Pfalz

Zur Überbrückung der letzten Nacht vor Abgabe unseres defekten (Luftfahrwerks-Ausfall) WoMo's steuerten wir zum drittenmal Andernach am Rhein an. Diesmal ohne Hochwasser und zum Glück mit Stellplatz in der ersten Reihe. Für nur 7,50 Euro je Nacht ein fairer Preis, wenn auch unten direkt am Ufer kein Strom. Auf einem extra Areal wäre dieser verfügbar, auch V/E sind vorhanden. Zu Fuß sind es ca. 800 m in die Fußgängerzone.




Wie so viele Wohnmobilisten mögen auch wir Schiffe schauen, dass geht vorne am besten. Am Morgen gab es dann zumeist gutes Wetter und leckere Brötchen. Wir luden dann unsere Akten und Kühlschrankinhalt in Klappkisten und fuhren ins Werk nach Polch.

Lindau (Bodensee) - P1 Blauwiese, Bayern

En Route zur Reparatur unseres Mobils im Werk in Polch machten wir in Lindau Station, doirt hatten wir eine Besprechung im Villino mit einem Kunden vorgeplant. Da wir im Dunkeln, nur 30 min vor dem Termin,. ankamen, musste es P1 (Blauwiese) für 13 Euro tun.



Außer uns waren nur eine Handvoll Mobile dort, die Nacht war ruhig. Es hat hier auch V/E und eine Bushaltestelle. Bis zur Insel (Marktplatz) sind es 2 km zu Fuß.

Freitag, 6. Dezember 2013

Technisches Problem: Luftfahrwerk

Heute morgen in Sexten ging beim losfahren das Luftfahrwerk in die Störung. Hatten wir in Reit im Winkl beim abfahren auch schon, nur das es heut nicht von allein verschwand. En Route liegende VM - Servicestation hatte Freitag Mittag bereits Ende der Dienstleistungsbereitschaft. Im Werk mühte mann sich am Notfalltelefon fleißig, es blieb jedoch keine Alternative als die Heimkehr zur Reparatur.



Der Service sagte noch, Lufttank entwässern - half auch nichts. Jetzt ab in die Werkstatt in Polch. 

Start am Brenner

 Es stellte sich dann in Lindau an der Tanke bei der Druckkontrolle noch heraus, dass unser verdächtiger Hinterreifen (innerer Reifen, deshalb schwer zu sehen) völlig ohne Luft war - wohl Ventilversagen. Wir haben auf Sollwert 5 bar aufgefüllt und lassen dies auch noch im Werk klären.


Nach etwas über 800 km und Zwischenübernachtungen in Lindau und Andernach sind wir unser WoMo los. Ersatzwagen (PKW) wurde kostenfrei gestellt, ärgerlich ist es trotzdem. Denn das WoMo sollte gereinigt und für die nächste Fahrt in 10 Tagen vorbereitet werden.

Wir hoffen, dass sich die Fehler finden und benötigte Teile binnen kurzer Frist beschaffen lassen, so dass wir bald wieder reisefähig sind.  

Update 4 Tage nach Abgabe des Wagens in der Werkstatt: 
Die Anfang der Woche per Express bestellten Ersatzteile (neues Ventilschaltpannel, neues Granulat für Kompressor) wurden rasch geliefert und verbaut, Luftfahrwerk damit nun nach nur 4 Werktagen behoben. Gleiches gilt für das innere Hinterrad ohne Luft, da war die Ventilverlängerung der Bösewicht. Nur die fast nichts empfangende CB-Funke konnte mangels Lieferung der Stabo-Ersatzantenne noch nicht geheilt werden. Da wir uns entschlossen haben, das WoMo erst Ende kommender Woche abzuholen, sollte dies noch klappen. Ein Stein ist uns da vom Herzen gefallen, weil wir wohl kein Ersatz-Mietmobil (aus eigener Tasche) anmieten müssen. Eine prima Leistung des Werkstattteams also! (Trotzdem ist so ein Totalausfall bei nur 14.000 km ärgerlich)

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Reit im Winkl - Am Waldbahnhof 7 (am Bachlauf), Bayern

Nach letzten Besorgungen und einem kurzen Geschäftskaffee in der Münchener City (bei Kaiserwetter) machten wir uns auf zum nächsten Abenteuer - Besorgung der Go Box für die österreichische LKW-Maut. Gestern hatte uns die erste Autobahn-Raststätte abgewiesen, das System werde bis 18 Uhr 'upgedated'. Heute wurden wir an der nächsten BAT mit 'das System hier spinnt, fragen Sie an der nächsten Go Box Vertriebsstelle' auch weggeschickt.

Doch bei der dritten BAT hatten wir (Teil-) Erfolg! Da meine Internetreservierung mit Post Pay mehr als 3 Monate alt war, wurde sie nicht mehr akzeptiert. Aber eine Pre Pay Go Box bekam ich doch, gleich 300 Euro draufgeladen und an der Windschutzscheibe innen angeklebt. Hoffen wir das Beste.


Wintercamping an der Klamm - Wohnmobilhafen Reit im Winkel


Letztes Alpenglühen

Blick aus dem WoMo-Fenster beim Kaffee - unbezahlbar

Es ist unser erstes Mal mit dem WoMo im Schnee, deshalb genießen wir es ganz besonders.



zum Frühstück sah es so aus. 

Nochmal die Mails checken, via Fernzugriff einen Jahresabschluss fertig stellen, dann geht es für ein paar Tage Urlaub in den Caravanpark Sexten in den Dolomiten.Der POlatzbetreiber war sehr freundlich und hilfsbereit.

Sexten Caravan Park, Südtirol, Italien

Mal nur zur Erholung, über den Brenner in die Dolomiten. Sonnenschein, 30 cm Schnee - Kaiserwetter eben. Wir haben uns das Baumhaus (oft ausgebucht, jetzt auch mit angebautem Schlafzimmer) geschenkt und genießen die private Atmosphäre. Es gehört zum Caravan Park Sexten, im Drei Zinnen Nationalpark der Dolomiten. Mit rund 250 Stellplätzen ist dieser Campingplatz nicht zu groß und verfügt über schöne Saunen und Hallenbäder.

Das Baumhaus

Abendessen inklusive 

Unser WoMo vor dem Baumhaus, es sind -2 Grad Celsius


Wintercamper kennen das - die Eiszapfen-Nase am Kaminauslaß der WoMo-Heizung

Dieser Bach fließt unmittelbar vor unserem SP durch das Camp

en Route zum herzhaften Frühstück