Samstag, 7. September 2013

Düsseldorf Messe, Caravan Salon

Ein Tag mit nettem Wetter, nach nun erfolgreicher Akkreditierung geht es über die Messe, Kontakte herstellen und pflegen und das Traumkino genießen. Recht viel Zubehör erwerbe ich in Halle 15, da lange ich bei Reinigung und bei Wasser-Peter reichlich zu.

heiße Bänke

schicker Klassiker

Der Tag vergeht rasch, auch eine kurze Runde durch die Dickschiff-Halle 14 darf nicht fehlen. Da mir persönlich helles Leder und rotes Holzfurnier mit Glasvitrine nicht zusagt, kann ich mich mit den allermeisten Herstellern nicht anfreunden. Auch zum Teil einfach praxisfremde Einbauten wie bei Phönix immer wieder zu sehen, lassen in mir den Eindruck entstehen, mache WoMos würden von Handwerkern ausgebaut, die noch nie campen waren. Nur so lassen sich sinnfremde Abwasserhähne und Außenduschen, welche einen halben Quadratmeter Laderaum blockieren, erklären. Auch scharfe Kanten und durch Ladung verletzliche Rohrleitungen verwundern bei Mobilen.

Hier ist man zum Teil nach meinem Eindruck immer noch ein bis zwei Jahrzehnte hinter dem Standard der Automobilbauer zurück. Aber solange die Kunden es kaufen, scheint ja alles in Ordnung zu gehen.

Abends chillen wir wieder auf dem Großparkplatz, diesmal mit Tourguides für Süd- und Mittelamerika-WoMo-Reisen.

Düsseldorf Messe, Caravan Salon

Morgens scheint wieder die Sonne, was wir nach den vielen kalten und oft regnerischen Wochen in Island doppelt genießen können. Wir starten gen Köln und kommen durch zähen Verkehr (Freitag mittags) auch später als geplant an. Nach dem geschäftlichen Termin machen wir uns auf zur Messe nach Düsseldorf, wo wir den Caravan Salon besuchen werden, für mich das dritte Mal. Die geplante Akkreditierung am Freitag bekomme ich zwar nicht mehr hin, doch wir bekommen einen ordentlichen Platz (ohne Strom, auf Asphalt) auf dem P1 Nord, Area 5 Lane 1. Zunächst bleiben zwischen den WoMo - Reihen noch jeweils eine Leerreihe, doch am spätenh Abend reisen noch viele WoMos an, so daß bald nur noch 1,50 m Luft zwischen den WoMos ist.

Der Abend ist mild, ich mache eine Runde über den WoMo - Parkplatz und sehe viele Dickschiffe, vom Omnibus-basierten Modell für eine Million Euro bis hin zum Expeditions-LKW für viele hunderttausend. Ich halte Ausschau nach originellem Design und werde zumeist nicht fündig - Wohnmobile treten halt doch zumeist recht brav auf.

Arschgeweih am WoMo

Mit Freunden, die wir in Island kennenlernten, lassen wir den Abend spät ausklingen.

gen Abend auf der Mess'

Soest - An der Stadthalle, Nordrhein-Westfalen

Es steht ein geschäftlicher Termin in Köln an, danach ein Besuch auf der Caravan Salon Messe in Düsseldorf. So starten wir am Abend um 22:30 Uhr gen Westen und machen halt auf dem Großparkplatz An der Stadthalle in Soest. 

an der Stadthalle Soest

Am hinteren Ende des Parkplatzes genießen wir eine ruhige Nacht, das freie Stehen hier ist kostenfrei. Durch die Nähe zur Autobahn und die relativ ruhige Lage (außer es hat ein Fest in der Stadthalle) geht der SP in Ordnung.

Kassel, Nordhessen

Am Morgen noch leckere Brötchen im sehr gut bestückten Camp-Shop gejagt, nach ausgiebigem Frühstück geht's gen Heimat. Kurz vor daheim noch rasch zwei Baumärkte angefahren und weiteres KFZ-Zubehör (Kabel-Trommel, KFZ-Waschbürsten und -Reinigungsmittel, Kabelbinder usw.), das uns in den vergangenen Wochen fehlte, geshoppt.

Das abendliche Ausladen und reinigen geht recht flott von der Hand. Und in wenigen Tagen geht es wieder los, diesmal geschäftlich gen Westen (Köln und Düsseldorf).