Sonntag, 26. April 2015

Arbeiten in Cuxhaven - Stellplatz am Fährhafen

Auf dem Heimweg von der Werkstatt nördlich von Hamburg mit Beinahe-Kollision 


verschlägt es mich an die Nordsee, an den wenig charmanten Stellplatz am Fährhafen. Mit 13 Euro inkl. Kurtaxe, Strom 1 Euro für 2 kW/h (langes Stromkabel ist mitzubringen) preislich noch in Ordnung, Toilette und Dusche könnten im nahen Yachtclub genutzt werden. 
Die Platzinfo hat nur recht eingeschränkte Öffnungszeiten, auch der Bäcker verläßt um 9 Uhr morgens bereits den Platz - nichts für Langschläfer.

Der einzige Pluspunkt des Platzes ist die Lage unmittelbar an der Nordsee, vor dem Deich. Allerdings haben nur etwa ein Drittel aller Stellplätze die Möglichkeit zum Meerblick, und einen dieser begehrten Plätze zu ergattern ist nicht ohne.


Heftige Regenschauer heute über viele Stunden, nur ein kurzer Ausflug in einer Regenpause zur nahe Seebäderbrücke (mit Schiffsansagedienst) 
war möglich. Aber immerhin vom Mobil aus toller Ausblick.

Da ich die Atmosphäre bei starkem Regen im WoMo zu sein sehr mag, ist ein WoMo-Bürotag mit gelegentlichem Schiffe gucken 
(auch eine AIDA fuhr nachts vorbei) auch mal in Ordnung. Da ich am Vortag gut leckere und gesunde Lebensmittel gebunkert hatte, brauchte ich bei Schietwetter nicht mehr raus.

Montag, 13. April 2015

Arbeiten an der Elbe - Glückstadt, Aussenmole

Termine in Hamburg und Itzstedt machten die Anfahrt gen Norden nötig. Da ich noch außer zu einem kurzen Hopser mit der Elbfähre letztes Jahr (Glückstadt - Wischhausen) noch nie in der Gegend war, freute ich mich auf das Kennenlernen.

Am Hafen (Außenmole) gibt es einen WoMo-Stellplatz vor dem Deich. 


Nur bei Hochwassergefahr ist zu räumen, jedoch gehört zu einem Hafen natürlich auch Lärm. So wurde an einem Ostsee-Feederschiff Tag und Nacht gewerkelt, auch der Stromerzeuger lief recht hochtourig 24 h / Tag. Dank Gehörschutz ließ sich damit gut schlafen. Der Stellplatz kostet je Tag (geht bis 11 Uhr) 5 Euro, angemeldet und gezahlt wird per Briefumschlag.

Die Lage direkt am Wasser ist reizvoll, Ebbe und Flut in der Mole gut zu sehen. Natürlich nutzen viele junge und alte Leute diese Location zum Sonnenuntergang ansehen, 
 Frühschoppen, Grillen oder Hundespaziergang. Doch alle haben sich während meines Aufenthaltes sehr freundlich und rücksichtsvoll benommen. Für mich also ein Stellplatz zum Wiederkommen.

Sodann ging es weiter zum Hamburger Stellplatz in Hammerbrok, 

der zum Ausgleich des letztjährigen Geländewegfalls für Obdachlosenunterkünfte nun nach hinten erweitert wurde (die roten Doppeldecker parken nun an anderer Stelle). Stolze 86 Plätze gibt nun dort, und als ich ankam waren wieder einmal fast alle belegt - der Platz ist halt laut, kostet 19 Euro inkl. Strom, ist aber super zentrumsnah.

Die Ausfahrt fand ihr Ende und zu guter letzt durfte ich mich (vorübergehend) vom WoMo verabschieden und es den kundigen Händen der Werkstatt
für ein paar Nachbesserungen überlassen.

Dienstag, 7. April 2015

Arbeiten am See - Edersee in Nordhessen

Der größte Stausee Hessens, der Edersee, diente heute als Zwischenübernachtung kurz vor der Heimat. Im Sommer Ziel der Motorradfahrer, ist jetzt abends noch himmlische Ruhe. Und das gute Wetter lud ein, den Blick über das Wasser bis zum Schloß Waldeck schweifen zu lassen.


Vor vielen Jahren hatte ich an dieser Stelle das sehr zweifelhafte Vergnügen, die Tauchzone 2 als Scuba-Diver zu betauchen. Bei 30 cm Sicht und recht kaltem Wasser kein lohnendes Unterfangen.


Der See selbst ist durch die steilen Ufer und die Randstrasse ein lohnendes Ziel. Wer mag, kann auf dem recht großen WoMo-TopPlatz auf der Halbinsel Scheid am Seeende für 12 Euro die Nacht mit Seeblick gepflegt stehen.

Sonntag, 22. Februar 2015

Abstecher nach Basel - WoMo SP Murg, Am Freibad 3

Wieder einmal auf Tour gen Süden habe ich diesmal in Basel zu tun. Eine schöne Altstadt, feine Restaurants und höfliche Menschen, so läßt es sich hier angenehm arbeiten und zu Gast sein.

In Basel (vielleicht sogar in der ganzen Schweiz) ist laut meinen Recherchen das parken nur dort erlaubt, wo es ausdrücklich erlaubt ist - anders als in Deutschland, wo parken überall erlaubt ist, wo es nicht ausdrücklich verboten ist. Das macht das abstellen des Womo's in Basel schwierig, so daß ich das Mobil in Bad Säckingen abstellen wollte, um mit der Bahn zum badischen Bahnhof in Basel zu fahren. Der badische Bahnhof ist der im Eigentum der Deutschen Bahn (DB) befindliche Bahnhof in Basel, der von deutschen Zügen angefahren wird. Im stündlichen Takt von Bad Söckingen aus, Fahrtzeit ca. 1/2 Stunde.

Doch am WoMo - Stellplatz in Bad Säckingen angekommen stellte sich heraus, dass dieser für normale Besucher gesperrt und einer Zirkustruppe vermietet worden war - schade. 

6 km entfernt bot der Platz am Freibad in Murg, schön am Rheinufer gelegen, einen Ausweich an. 


Dort kostet die Nacht 10 Euro inkl. WLAN, kassiert wird morgens und abends von der Platzwartin.


In Basel selbst nutze ich dann einfach das Mobi-Ticket, das Nutzung des gesamten ÖPNV inkludiert.