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Donnerstag, 14. Mai 2015

Arbeiten in Hamburg - WoMo Hafen Grüner Deich 8 in Hammerbrook

Meine Lieblingsstadt steht wieder im Tourenbuch, Hamburg, ich komme! Einige Termine im Anschluss an die Konferenz für digitale Nomaden DNX in Berlin in der Hansestadt lassen mich mein Gefährt in den Norden steuern.

Am Wochenende des Hafenfests ist WoMo-Stellplatz-mäßig Land unter, sowohl der WoMo-Hafen in Hammerbrook als auch der Platz am alten Elbtunnel sind überlastet, auch die umgebenden Strassen sind mit Reisemobilen vollgeparkt, wie ich in den entsprechenden Facebookgruppen lesen kann, während ich in Berlin bin.

Am Sonntag schafft eine kurzer Anruf bei der sehr freundlichen Verwaltung des WoMo-Hafens in Hammerbrook schafft Erleichterung, denn die ersten Besucher des Hafenfestes reisen bereits ab, so das Platz für mich sein wird. Erst 40 km vor der Hansestadt schafft es die Sonne, durch die Wolkendecke zu brechen und mit dem Gute-Laune-Wetter parke ich das Mobil im WoMo-Hafen ein.

Mit Strom und Wasser sind die 20 Euro fürs Mobil je Nacht in Ordnung, ich kann am Anreisetag rasch noch einen schönen Termin im Barrio des Schanzenviertel wahrnehmen. Für die Bedürftigen sind auch zahlreiche Duschen und WCs vorhanden, persönlich nutze ich lieber die 'Facilities' im eigenen WoMo.

Am Montag noch ein energievoller Termin am Neuen Wall und danach eine schöne Runde auf dem Segway durch die Hafencity, 


mal Wasser schnuppern,
auf dem Weg zurück zum WoMo noch ein Softeis bei 24 Grad am Abend - nice!


Samstag, 9. Mai 2015

Arbeiten in Berlin - Digitaler Nomade im Wohnmobilhafen (Wedding) inder Chausseestr.82

Die Konferenz für Digitale Nomaden DNX in Berlin hat mich neugierig gemacht und so ging es zum ersten Mal mit dem WoMo in die Hauptstadt. Im Vergleich zu den Steinhotels in denen ich früher hauste ein starker Kontrast - der WoMo-Hafen ist Großstadt in Hardcore, direkt am Krankenhaus (Martinshorn) und an lauter Strasse, eng und mit geringen WC- und Duschkapazitäten. Der Preis geht mit 20 Euro die Nacht (inkl, 4 A - Strom) noch in Ordnung, die Betreiberin ist sehr hilfsbereit und der Platz trotz Kapazität für bis zu 50 Mobile recht sauber, im Preis sind auch Müll und V/E inludiert.


Die Lage dieses Innenstadtplatzes ist mit rund 2 km vom Zentrum die zentralste Stellmöglichkeit, trotz GDL-Streik dank 50 % Rabatt bei myTaxi.de preislich gut zu managen. Die nächste U-Bahnstation Reinickendorfer Strasse ist nur wenige hundert Meter weit weg. Zu Fuß schafft man es auch durch den Invalidenfriedhof und Invalidenpark die 2 km zum Hauptbahnhof.

Die Konferenz DNX im betahaus und Babylonkino ist etwas chaotisch und mit knapp 400 Teilnehmern (meist Ende Zwanzig) voller Energie. Der Tenor dieser Veranstaltung ist - Mach Dich selbständig und arbeite wo Du möchtest. Sicher für manche eine Flucht vorm eigenen unerfüllten Arbeitsalltag, doch für andere ernste und realistische Chance. Die Referenten sind zumeist Blogger und Webentwickler mit Reichweite und Internet-basiertem Einkommen, aber auch ein Unternehmensberater-Ehepaar ist als konservatives Element dabei.

Beeindruckend, so einen Haufen EDV-affiner und reiselustiger Leute zu treffen. Oft jung und voller Ideen, und leider im Kreis der Teilnehmer öfters auch voller Angst / Sorge vor der eigenen Courage, wohl manchmal auch wegen der noch recht geringen beruflichen Lebensgeschichte. Wieviele der knapp 400 Teilnehmer in einem / zwei / drei Jahren wohl von ihrer geplanten Selbständigkeit leben können? Und wieviele werden feststellen, dass arbeiten und reisen sich gar nicht gut verträgt? Das die Arbeit am Meer genau dieselbe ist wie Arbeit im Büro in Deutschland?  

Schön, dass ich Thorsten alias Dr. Camp nun im echten Leben kennenlernen durfte. Mit seinem VW California steht er auch im Wohnmobilhafen, er bloggt seit einigen Monaten in Sachen Familien- und Business-Camping. Wir haben da also mit unseren Wohnmobilen eine Schnittstelle und hatten in der Vergangenheit ohne uns zu kennen schon einige Male bei denselben Messen mit den WoMos als Nachbarn gestanden.



DNX - eine außergewöhnliche Konferenz in coolen Loactions, mit angesagten Themen und sehr viel Power bei den Leuten, wenn auch der Gründer von Deutschlands erfolgreichstem Rohkost-Blog als Referent mein Hirn in Staunstarre #BrauchtdieWeltdochnicht versetzte. 

Sonntag, 26. April 2015

Arbeiten in Cuxhaven - Stellplatz am Fährhafen

Auf dem Heimweg von der Werkstatt nördlich von Hamburg mit Beinahe-Kollision 


verschlägt es mich an die Nordsee, an den wenig charmanten Stellplatz am Fährhafen. Mit 13 Euro inkl. Kurtaxe, Strom 1 Euro für 2 kW/h (langes Stromkabel ist mitzubringen) preislich noch in Ordnung, Toilette und Dusche könnten im nahen Yachtclub genutzt werden. 
Die Platzinfo hat nur recht eingeschränkte Öffnungszeiten, auch der Bäcker verläßt um 9 Uhr morgens bereits den Platz - nichts für Langschläfer.

Der einzige Pluspunkt des Platzes ist die Lage unmittelbar an der Nordsee, vor dem Deich. Allerdings haben nur etwa ein Drittel aller Stellplätze die Möglichkeit zum Meerblick, und einen dieser begehrten Plätze zu ergattern ist nicht ohne.


Heftige Regenschauer heute über viele Stunden, nur ein kurzer Ausflug in einer Regenpause zur nahe Seebäderbrücke (mit Schiffsansagedienst) 
war möglich. Aber immerhin vom Mobil aus toller Ausblick.

Da ich die Atmosphäre bei starkem Regen im WoMo zu sein sehr mag, ist ein WoMo-Bürotag mit gelegentlichem Schiffe gucken 
(auch eine AIDA fuhr nachts vorbei) auch mal in Ordnung. Da ich am Vortag gut leckere und gesunde Lebensmittel gebunkert hatte, brauchte ich bei Schietwetter nicht mehr raus.

Montag, 13. April 2015

Arbeiten an der Elbe - Glückstadt, Aussenmole

Termine in Hamburg und Itzstedt machten die Anfahrt gen Norden nötig. Da ich noch außer zu einem kurzen Hopser mit der Elbfähre letztes Jahr (Glückstadt - Wischhausen) noch nie in der Gegend war, freute ich mich auf das Kennenlernen.

Am Hafen (Außenmole) gibt es einen WoMo-Stellplatz vor dem Deich. 


Nur bei Hochwassergefahr ist zu räumen, jedoch gehört zu einem Hafen natürlich auch Lärm. So wurde an einem Ostsee-Feederschiff Tag und Nacht gewerkelt, auch der Stromerzeuger lief recht hochtourig 24 h / Tag. Dank Gehörschutz ließ sich damit gut schlafen. Der Stellplatz kostet je Tag (geht bis 11 Uhr) 5 Euro, angemeldet und gezahlt wird per Briefumschlag.

Die Lage direkt am Wasser ist reizvoll, Ebbe und Flut in der Mole gut zu sehen. Natürlich nutzen viele junge und alte Leute diese Location zum Sonnenuntergang ansehen, 
 Frühschoppen, Grillen oder Hundespaziergang. Doch alle haben sich während meines Aufenthaltes sehr freundlich und rücksichtsvoll benommen. Für mich also ein Stellplatz zum Wiederkommen.

Sodann ging es weiter zum Hamburger Stellplatz in Hammerbrok, 

der zum Ausgleich des letztjährigen Geländewegfalls für Obdachlosenunterkünfte nun nach hinten erweitert wurde (die roten Doppeldecker parken nun an anderer Stelle). Stolze 86 Plätze gibt nun dort, und als ich ankam waren wieder einmal fast alle belegt - der Platz ist halt laut, kostet 19 Euro inkl. Strom, ist aber super zentrumsnah.

Die Ausfahrt fand ihr Ende und zu guter letzt durfte ich mich (vorübergehend) vom WoMo verabschieden und es den kundigen Händen der Werkstatt
für ein paar Nachbesserungen überlassen.

Dienstag, 7. April 2015

Arbeiten am See - Edersee in Nordhessen

Der größte Stausee Hessens, der Edersee, diente heute als Zwischenübernachtung kurz vor der Heimat. Im Sommer Ziel der Motorradfahrer, ist jetzt abends noch himmlische Ruhe. Und das gute Wetter lud ein, den Blick über das Wasser bis zum Schloß Waldeck schweifen zu lassen.


Vor vielen Jahren hatte ich an dieser Stelle das sehr zweifelhafte Vergnügen, die Tauchzone 2 als Scuba-Diver zu betauchen. Bei 30 cm Sicht und recht kaltem Wasser kein lohnendes Unterfangen.


Der See selbst ist durch die steilen Ufer und die Randstrasse ein lohnendes Ziel. Wer mag, kann auf dem recht großen WoMo-TopPlatz auf der Halbinsel Scheid am Seeende für 12 Euro die Nacht mit Seeblick gepflegt stehen.